Äpfel aus eigenem Anbau schmecken einfach am besten! Wer neben Vitaminen und kackiger Frische auch Wert auf eine unversehrte Schale legt, pflanzt gesunde Sorten, die gegen die häufig auftertende Schorfkrankheit resistent sind. Wir sagen Ihnen, welche Sorten dies sind.
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Jeder Apfel-Fan kennt die rauen, leicht rissigen stellen, die so manche knackige Frucht verunstalten. Unempfindliche Genießer essen sie einfach mit, andere schneiden sie einfach heraus. Für den Verzehr sind diese Äpfel ohne weiteres brauchbar, bestenfalls ein Schönheitsflecken. Problematisch wird es, wenn die Äpfel eingelagert werden sollen, Durch die kleinen Risse in der Schale können Krankheitskeine leicht eindringen, Schimmel und Fäule sind oft die Folge. Das geliebte Obst wird dann oft weggeschmissen.
Der Apfelschorf wird durch einen Pilz verursacht, der auf dem Falllaub überwintert. Die Sporen verbreiten sich durch Windeinflüsse immer weiter. Im Frühjahr setzen sich die Sporen bei guten Infektionsbedingungen auf die jungen Blätter. Dort bilden sie zunächst kleine samtige Flecken, die bald das ganze Blatt überziehen können. Regen und Wind begünstigen die Ausbreitung auf weitere Bäume. Bereits ab 5 °C kann sich der pilz im Frühjahr etablieren, ab mai sind dann die ersten Schäden am Laub zuerkennen. Im weiteren Verlauf zeigen die Früchte zuerst braune Flecken, die später rissig werden. Schnell können sich dann Fruchtfäulepilze ansiedeln. Die Äpfel verlieren an Geschmack, Lagerfähigkeit und werden unansehnlich.
Die Anwendung von Pflanzenschutzmitteln ist im Hausgarten sehr aufwändig, da von April bis Juni bei regnerischer Witterung praktisch alle 4-10 Tage gespritzt werden müßte. Außerdem sind die Bäume meistens zu groß (Halb- und Hochstämme), um alle Blätter und Triebe mit einem Fungizid ausreichend zu benetzen.
![]() 'Gerlinde' |
![]() Herbstapfel 'Florina' |
![]() Winterapfel 'Topaz' |
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