Pflanzenleuchten - die Sonne aus der Steckdose

 Für viele Zimmerpflanzen ergibt sich in dunklen Zimmern ein Lichtdefizit, insbesondere in den Kurztagen der Wintermonate. Zusatzlicht von 2-6 Stunden pro tag steigert die Photosynthese der Pflanzen. Das Resultat sind stärkere, gesündere Zimmerpflanzen, sowie verstärkte Blütenbildung.


Erforderlich sind Mindestbeleuchtungsstärken von 500 Lux bei Blattpflanzen mit niederem Lichtanspruch und 1000 (bis 1500) Lux bei Blütenpflanzen . Die nachfolgende Tabelle zeigt exemplarisch Mindestbeleuchtungsstärken (in Lux) für einige bedeutende Zimmerpflanzen. Messen Sie die Helligkeit in Ihren Räumen mit einem Luxmeter (im Fotohandel erhältlich) oder lassen Sie sich beim Pflanzenkauf eingehend beraten. In vielen Fällen ist die Anschaffung einer Pflanzenleuchte sinnvoll. Sie erlaubt Ihnen auch die Platzierung von lichtbedürftigen Pflanzen abseits der Fensterbänke oder die Überwinterung lichthungriger Kübelpflanzen im dunklen Keller.

 

Pflanzen mit niedrigem Lichtanspruch
(ab 500 Lux)
Pflanzen mit mittlerem Lichtanspruch
(ab 1000 Lux)
Pflanzen mit hohem Lichtanspruch
(ab 1500 Lux)
Schusterpalme Alpenveilchen Schönmalve
Monstera Zimmerlinde Euphorbien
Philodendron Zyperngras Hibiskus
Kanonierblume Klivie Kroton (Wunderstrauch)
Efeutute Myrte Palmen-Arten
Einblatt Begonien-Arten Citruspflanzen
Kolbenfaden Kranzschlinge Bougainvillea
Schefflera Zierspargel-Arten Christusdorn
grünblättrige Tradeskantie Weihnachtsstern Kakteen und andere Sukkulente

 

Das bedeutendste Kriterium bei der Auswahl geeigneter Lampen zur Pflanzenbeleuchtung ist die Verteilung des Spektralbereiches im Bereich der Photosynthetisch Aktiven Strahlung (PAR). Es ist dies der Bereich von 480 bis 700 Nanometer. Herkömmliche Glühlampen schneiden hier denkbar schlecht ab (Abb. 1). Sie haben einen hohen Anteil an Rotlicht, der bei den Pflanzen ein Wachstum mit langen, schwachen Trieben, den so genannten Geilwuchs, bewirkt. Dabei ist die Wärmeabstrahlung der Glühlampe erheblich. Die geringe Lichtausbeute von nur ca 10 Lumen/Watt bei hohem Energieeinsatz (meist über 100 W) macht diese Lampen unwirtschaftlich. Eine Alternative bieten die Metalldampflampen (z.B. Quecksilber- und Natriumdampflampen), sowie die Leuchtstofflampen. Metalldampflampen haben sich im Produktionsgartenbau zwar durchgesetzt, sind aber für den Heimbereich eigentlich überdimensioniert und auch relativ teuer. Die Preise für diese Lampen liegen bei € 80-100,- inklusive Leuchtmittel. Neuentwicklungen der Leuchtstofflampe als Kompakt-Leuchtstofflampen werden heute mit dem weit verbreitetem Schraubsockel E 27 angeboten. Sie sind ideal zur Beleuchtung kleinerer Pflanzenarrangements im Wohnbereich . Ihr Anteil an Rotlicht ist minimal, die Spektralverteilung kommt dem Tageslicht sehr nahe und der hohe Anteil an ultraviolettem Licht (UV-Licht) bewirkt das gewünschte kompakte Pflanzenwachstum.



Spektralverteilung Glühlampenlicht




Spektralverteilung Tageslicht




Spektralverteilung Pflanzenleuchte


SÄNGERHOF-Tipp

Wir empfehlen daher die Kompakt-Leuchtstofflampe von Osram Floralux EL-R 20W. Mit nur 20 W Stromverbrauch ist sie eine echte Energiesparlampe. Auf grund der hohen Lichtausbeute von 60 Lumen/Watt produziert sie so viel Licht wie eine 120-W-Glühlampe, jedoch bei besserer Spektralverteilung. Dies ermöglicht eine effektivere und zugleich kostengünstigere Beleuchtung Ihrer Zimmerpflanzen. Hinzu kommt eine 10-fache Lebensdauer der Leuchtstofflampe gegenüber der Glühlampe.

 

Gute Gründe sich jetzt für den Kauf einer Floralux-Pflanzenleuchte zu entscheiden!

            

       


Haben Sie Kritiken oder weitere Fragen zu den hier vorgestellten Themen - oder möchten Sie eine konkrete Produktanfrage an uns richten?
Schicken Sie uns einfach eine E-Mail, wir antworten auf dem schnellstmöglichen Wege.


zur Startseite

© Sängerhof

zurück zur Standard-Version