Die schönsten und besten Pflanzen können sich nicht entwickeln, wenn es an den Grundvoraussetzungen und richtiger Pflege mangelt. Wir stellen Ihnen hier kurz vor, was Sie unbedingt beachten sollten:
1. Pflanzerde
Die richtige Auswahl der Pflanzerde ist, neben der Pflanzenauswahl, ganz entscheidend für ein prächtiges Gedeihen. Eine gute Erde zeichnet sich aus durch:
Für spezielle Pflanzenarten empfehlen wir die Verwendung von Spezialerden, zum Beispiel Rhododendronerde für Moorbeetpflanzen, Kübelpflanzenerde zur Pflanzung von großen Kübelpflanzen, zur Bepflanzung von Hanging-Baskets empfehlen wir ebenfalls die Verwendung von Kübelpflanzenerde, da diese besonders strukturstabil ist.
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Wir empfehlen Ihnen zur Pflanzung Ihrer Sommerblumen unsere Eigenmischung SÄNGERHOF-ERDE. Sie ist in 20 und 45 Liter Säcken erhältlich und nach unserer eigen, altbewährten Rezeptur hergestellt. Die Erde ist bereits mit Nährstoffen versehen und Sie müssen erst nach 6-8 Wochen erstmalig nachdüngen. Die Einhaltung der Qualitätskriterien unserer Erde wird ständig kontrolliert!
2. Gießen
Für alle Pflanzen in Töpfen, Kübeln, Kästen oder Pflanzschalen ist das richtige Gießen lebenswichtig! Dazu unsere wichtigsten Tipps:
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Pflanze mit gesunden Wurzeln
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Pflanzen mit Wurzelschaden durch Übernässung
3. Düngung
Pflanzen benötigen zum Wachsen und Blühen Nährstoffe, deren Vorrat in geschlossenen Gefäßen rasch erschöpft ist. Nach einer Anwachsperiode sollten die Sommerblumen daher regelmäßig gedüngt werden. Dieser Punkt wird bei neuen wüchsigen Hochleistungssorten immer wichtiger! Wird eine Überwinterung angestrebt, ist die Düngung ab Ende August gänzlich einzustellen, damit die Pflanzen nicht weiter wachsen und die Triebe ausreifen können. Berücksichtigen Sie aber auch, dass zu stark gedüngte Pflanzen lang und mastig wachsen und anfälliger für Pflanzenkrankheiten werden. Außerdem kann die Blühwilligkeit nachlassen.
Als Hauptnährstoffe werden Stickstoff, Phosphor und Kalium benötigt (N:P:K), daneben sind aber auch Spurennährstoffe, insbesondere Eisen (Fe) von Bedeutung. Stickstoff beeinflusst maßgeblich das vegetative Wachstum der Pflanzen und sollte in der ersten Wachstumsphase dominant sein. Phosphat beeinflusst die Blühwilligkeit und ist daher bei Blütenpflanzen besonders wichtig. Kalium sorgt für ein festes, gesundes Pflanzengewebe, was besonders im Herbst zur Überwinterung wichtig wird. Bei guten Düngern ist das Nährstoff-Verhältnis stets auf der Packung ausgewiesen - achten Sie darauf, es gibt die entscheidenden Informationen zum Packungsinhalt (oftmals entscheidender als der Produktname!). Die Werte stehen immer in der Reihenfolge N:P:K+Spurenelemente. Für Grünpflanzen bzw vegetatives Wachstum wählen Sie einen N-betonten Dünger (14:8:5). Für Blütenpflanzen einen P-betonten Dünger (8:15:20). Langzeitdünger wirken in der Regel zuerst N-betont in der Wachstumsphase und dann P-betont für die Blühphase, zum Beispiel 15:9:15.
4. Rückschnitt
Der ein- bis zweimalige Rückschnitt der Sommerblumen hat zum Ziel die Pflanzen in ihrer natürlichen Wuchsform zu halten. Man zwingt die Pflanzen durch kräftigen Rückschnitt um 1/3 bis 1/2 zum neuen Durchtrieb aus der Pflanzenbasis und erhält so kräftig-kompakte Pflanzen. Mit dem Durchtrieb kommt es meist zu einem neuen Blütenflor, der bis zum Herbst anhält. Gleichzeitig werden kranke und schwache Triebe entfernt.
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5. Pflanzengesundheit
Der beste Schutz vor Pflanzenkrankheiten und Schädlingen ist die richtige Pflanzenauswahl für den angedachten Standort und eine gute Pflege. Trotzdem kommt es immer wieder zum Befall mit folgenden Schädlingen:
Der moderne Pflanzenschutz hält heute eine ganze Palette Pflanzenschutzmittel bereit, die gut wirksam und trotzdem umweltverträglich und vor allem nützlingsschonend sind - lassen Sie sich von unseren Spezialisten beraten! Besonders empfehlenswert sind die anwenderfreundlichen Combistäbchen oder Lizitan-Granulat, das über die erde ausgebracht über die Pflanzenwurzeln wirkt und nicht gespritzt werden muß.
6. Überwinterung
Tipps zur Überwinterung entnehmen Sie bitte unseren Garten-Tipps November .
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