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Englische Rosen - die traumhafte Kombination aus Tradition und Schönheit
Die Englischen Rosen wurden seit Ende der 60-er Jahre entwickelt. Sie sind das Produkt aus der Kreuzung Alter Rosen aus dem 18. und 19. Jahrhundert (den Gallica-, Damascena-, Portland- und Bourbon-Rosen) mit Modernen Rosen (Teehybriden und Floribunda-Rosen). Drei frühe Sorten, 'Constanze Spy', 'Chianti' und 'Shropshire Lass' waren das Sprungbrett zur weiteren Entwicklung der Englischen Rosen. Wesentliches Merkmal der Englischen Rosen ist die Vereinigung der Eigenschaften Alter Sorten (Blütenform und -farbe, Duft und Charakter) mit denen moderner Teehybriden (remontierendes Blühen, neue Farben). Dabei wurden zwei Nachteile Englischer Rosen züchterisch bearbeitet:
- das Farbspektrum bei Alten Rosen war begrenzt und umfasste ausschließlich weiß, rosa, purpur und mauve
- Alte Rosen haben zumeist nur einen Blütenflor im Frühsommer (Juni)
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Einen Löwenanteil an der erfolgreichen Züchtungsarbeit hat der britische Züchter David Austin, der seit über 40 Jahren Rosen kreuzt und züchtet und heute ein international anerkannter Spezialist für Englische Rosen ist. Die Rosenbaumschule David Austin bietet heute über 150 Englische Rosen an!
Aus seiner Arbeitet leitet sich die Identifikation von Englischen Rosen zu den David-Austin-Rosen ab.
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Unser Buchtipp zum Thema:
"Englische Rosen"
von David Austin
Die Charakterisierung der Englischen Rosen
- Schönheit der Blüten
Die Blütenform der Englischen Rosen ist der Alter Rosen sehr ähnlich. Die Grundformen sind schalenförmig und rosettenförmig mit zahllosen kleinen Blütenblättern in weichen Pastelltönen, die den Blüten eine warme, freundliche Wirkung verleiht. Züchtungsziel der Englischen Rosen war nie die Größe und Leuchtkraft der Blüten, sondern der feine Charme und Duft der Einzelblüte. - Gefälliger Wuchs
Englische Rosen haben einen natürlichen, strauchförmigen Wuchs, der sie wiederum für die Verwendung im Garten als Rabattengehölz empfiehlt. Die niedrigen Sorten lassen sich wie normale Beetrosen einstufen, die stärker wüchsigen wie kleinere Strauchrosen von 100-150 cm Höhe. Wüchsige Sorten mit aufrechtem Wuchs werden in Rabatten eher im Hintergrund integriert, die niedrigen, wie Beetrosen, zwischen Rosenbegleitstauden. - kontrastreiches, gesundes Laub
Eine zusätzliche Freude bereitet das Laub englischer Rosen, das kräftig und abwechslungsreich ist, bereits vor der Blüte erscheint, und bis in den Herbst hinein als guter Hintergrund für Blüten dient. - Köstlicher Duft
Besondere Beachtung verdienen die Englischen Rosen nicht nur wegen ihrer Schönheit, sondern auch ganz besonders wegen des zum Teil intensiven Duftes. Die unerreichte Duftpalette Alter Rosensorten wurde hier erfolgreich eingekreuzt: Teerosenduft, Moschusduft, Myrrheduft und eine ganze Reihe anderer Duftnuancen.
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Die Sortenvielfalt englischer
Rosen ist heute groß und für den Laien kaum mehr überschaubar. Allein
David Austin vertreibt über 150 Sorten. Wir haben Ihnen daher unsere
Favoriten der schönsten englischen Rosen in unserer Sortenliste
Englische Rosen zusammengestellt.
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Neuheiten aus dem Hause David Austin:
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'Janet' |
'Mr. Fairchild' |
'St. Alban' |
'W. Shakespeare' |
Englische Rosen im Garten
Englische Rosen lassen sich mit vielen anderen Pflanzen kombinieren, vor allem mit Stauden. Nutzen Sie dabei den farbenfrohen Frühlingsflor von Krokus, Schneeglöckchen, botanischen Narzissen und Wildtulpen, die dem Rosenbeet schon Farbe verleiht, während die Rosen gerade erst austreiben. Wichtig ist auch ein Rahmenplan aus Gehölzen, zum Beispiel kontrastreiche Koniferen im Hintergrund und immergrüne Kleingehölze links und rechts, die dem Beet aus im Winter noch Struktur verleihen. Weitere wichtige Pflanztipps sind:
- die Rosenbegleiter sollten den Rosen genügend Raum lassen und nie in Konkurrenz zur Rose stehen
- die Begleiter sollten in Wuchs und Blütenfarbe entweder im Kontrast oder, besser noch, im Einklang mit den Rosen stehen
- die Rosen wirken am besten, wenn sie über niedrig wachsenden Stauden emporragen
- federleichte und schmal-lanzettliche Blütenstauden (Frauenmantel, Madonnen-Lilie, Königskerzen, Digitalis, Schleierkraut, Ehrenpreis, Eisenhut) steigern die Wirkung zu den schweren, dicht gefüllten Englischen Rosen
- ruhige Bilder ergeben sich in Kombination mit Pflanzen ähnlicher Blütenformen, z.B. Paeonien, Zistrosen, Stockrosen
- wirkungsvolle Kontraste ergeben sich im Zusammenspiel mit Blattschmuckstauden, wie Bergenien oder Funkien
- Stauden mit silbrig-glänzenden Laub (Kreutzkraut, Heiligenblume, Lavendel, Gräser, Beifuß) bilden immer einen reizvollen Hintergrund
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Mixed Border
Wegen der meist blassen Farben eignen sich die Englischen Rosen besonders für Mixed-Borders (Rabattenpflanzung aus einer Kombination von Kleingehölzen, Rosen und Stauden), wo die weichen Farben gut harmonieren.
Wichtig ist die gründliche Planung, wobei insbesondere die Wuchshöhe der Rosen eine bedeutende Rolle spielt. Hohe, aufrechtwachsende Sorten werden im Hintergrund platziert und überragen die davor gepflanzten Stauden. Die kräftigen Strauchrosen ('Mary Rose', 'Heritage', 'Abraham Darby', Jayne Austin', 'Graham Thomas') wachsen rund bis 150 cm und eignen sich als Mittelpunkt in der Rabatte. Die meisten Englischen Rosen wachsen niedrig, buschig-verzweigt und wirken besonders im Vordergrund der Rabatte.
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