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Hecken

Hecken im Garten sind einfach unersetzlich. Sie halten fremde Blicke ab, geben Staudenrabatten einen dekorativen Hintergrund, schirmen zugige Gartenecken ab, teilen den Garten in verschiedene Räume und geben einen Lebensraum für zahllose Vogelarten und Nutzinsekten.
Hecken sind in Höhe und Form variabel und bringen, im Gegensatz zu Mauern und Holzwänden, ein Stück Natur in den Garten. Jedoch nicht jedes Gehölz ist zur Heckenpflanzung geeignet. Heckenpflanzen müssen von Natur aus einen kompakten Wuchs haben und nach einem Rückschnitt wieder gut austreiben. Außerdem sollten die Pflanzen nicht zu wüchsig sein, damit nicht zu oft geschnitten werden muss.

Die Wahl der Heckenpflanze ist nicht nur eine Frage des persönlichen Gefallens, sondern des Standortes. Dabei sind zunächst das Lichtangebot (Sonne, Halbschatten, Schatten) und die Bodenqualität zu überprüfen.  Daneben spielt das Platzangebot eine wesentliche Rolle. Bei einer Pflanzung entlang Nachbars Grundstück sollten Sie sich unbedingt über die gültigen Grenzabstände informieren. Diese variieren von Bundesland zu Bundesland. Die in der Tabelle aufgeführten Angaben sind daher nicht rechtsverbindlich - informieren Sie sich bei Ihrer zuständigen Gemeinde nach den lokal geltenden Bestimmungen.

Informieren Sie sich in unserem Onlineshop über das laufend wechselnde Angebot unserer Heckenpflanzen und beachten Sie dabei vor allem die interessanten Staffelpreise bei größenen Stückzahlen!

  

Heckenpflanzen-Einschlag im SÄNGERHOF
Thuja (Scheinzypressen) Ballenware aus eigener Baumschule
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Grenzabstände für Heckenpflanzen
gemäß BGB und Nachbarrechtsgesetz des Landes NRW

  • Hecken über 2m Höhe müssen einen Grenzabstand von mindestens 1 m haben
  • Hecken bis zu 2 m Höhe müssen einen Abstand von mindestens 0,50 m haben
  • Der Abstand von der Hecke bis zur Grenze wird dabei nicht von der Mitte des Stammes, sondern von der Seitenfläche der Hecke aus gemessen - berücksichtigen Sie daher unbedingt im voraus den Seitenzuwachs Ihrer Hecke!
  • Das Gesetz schreibt keine Höhenbegrenzung für Hecken vor - im Einzelfall entscheiden Gerichte, ob eine Anpflanzung deutlich über 2 m noch die Kriterien einer Hecke erfüllt.

Weitere Informationen zum Thema Grenzabstände finden Sie auf der Seite www.nachbarrecht.com .

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Unsere Eigenproduktion besticht durch gleichmäßige Qualität und günstigen Preis. 
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Angebotsformen von Heckenpflanzen

Unser Heckenpflanzen-Sortiment ist sehr vielfältig und enthält für jeden Verwendungszweck die passende Pflanzenart. Wichtig ist, dass Sie sich zuerst an den Rahmenbedingungen vor Ort (sonniger / schattiger Standort, Bodenverhältnisse) orientieren und erst danach Ihre Pflanzenauswahl treffen.

Daneben spielt die Angebotsform der Pflanzen eine bedeutende Rolle. Man findet heute drei Angebotsformen am Markt, die alle Vor- und Nachteile in sich bergen.

Die wesentlichen davon werden im Folgenden aufgeführt:

Ballen-Heckenpflanzen

  • wachsen im Feld, sind dadurch dichter und wertvoller als Containerpflanzen

  • können auch in Größen über 2 m angeboten werden (sofortiger Sichtschutz)

  • können auf Grund des Wurzelmasseverlustes einen Pflanzschock erleiden

  • sind extrem schwer und daher auch schlecht transportierbar
Thuja Heckenpflanzen im Feld gewachsen mit Ballen

Container-Heckenpflanzen

  • lassen sich ganzjährig pflanzen und verlängern die Pflanzsaison

  • sind im Vergleich zur Ballenware oft günstiger

  • haben meist einen weniger dichten, lockeren Wuchs

  • erleiden in der Regel keinen Pflanzschock, da kein Wurzelmasseverlust

  • haben meist kleinere, leichtere Ballen und sind einfacher zu transportieren
Hecken Containerware ganzjährig im Angebot

Wurzelnackte Heckenpflanzen

  • bieten die preiswerteste Alternative, insbesondere bei den heimischen, sommergrünen Laubhecken (Liguster, Hainbuche, Rotbuche, Feldahorn, Weide)

  • erleiden oft einen Pflanzschock wegen des erheblichen Wurzelmasseverlustes

  • Wichtig: Aufwendiger Rückschnitt der oberirdischen Triebe um 1/3 bis 1/2 um Wurzelmasseverlust auszugleichen
     
     
wurzelnackte Laubgehölz-Heckenpflanzen, wie Buche, Hainbuche, Liguster

Laubgehölzhecken

Laubgehölzhecken sind meist preiswert als Bundware zu bekommen. Nachteilig ist dabei, dass nur kleinere Pflanzen um 100 cm Höhe verwendet werden, die lange Zeit zur Bildung einer geschlossenen Hecke brauchen. Laubwerfende Hecken sehen natürlicher aus und spiegeln die Jahreszeiten im Jahresverlauf. Sie bieten im Winter keinen guten Sichtschutz.

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Rotbuche (Fagus sylvatica)

  • Entgegen dem Namen hat die Rotbuche kein rotes, sondern kräftig dunkelgrünes Laub, das zum Teil vertrocknet bis zum Frühjahr an den Trieben hängen bleibt und so auch im Winter Sichtschutz bietet.

  • Als Standort eignen sich sonnige bis halbschattige Lagen bei lehmigen, nährstoffreichen, frisch-feuchten Böden,  die unbedingt durchlässig sein sollten (keine Staunässe, keine Bodenverdichtungen).

  • Als Hecke wird die Rotbuche auf 2-4 m getrimmt. Bei einmaligen Schnitt empfiehlt sich der Juni-Juli, ein zweiter Schnitttermin wäre zum Winterausgang (Februar-März). Der Jahreszuwachs beträgt ca 40 cm.

  • Pflanzenbedarf: 3-4 Stck /lfdm

  

dichte Hecke aus Rotbuche
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Hainbuche (Carpinus betulus)

  • Die Hainbuche ist eine robuste, anspruchslose Heckenpflanze, die selbst im Winter mit dem lange haftenden Laub blickdicht bleibt. Besonders attraktiv ist der frischgrüne Laubaustrieb im Mai und die goldgelbe Herbstfärbung. Vögel nutzen die dichte Hecke gerne als Brutplatz.

  • Als Standort eignen sich sonnige bis schattige Lagen, bevorzugt auf lehmigen, nährstoffreichen Böden.

  • Die Hainbuche wird als Hecke auf 1-4 m Höhe gehalten. Dazu wird 1-2 mal pro Jahr geschnitten (Juni-Juli und Februar-März). Auch ein starker Verjüngungsschnitt wird gut vertragen. Der Jahreszuwachs beträgt ca 30 cm.

  • Pflanzenbedarf: 3-4 Stck/lfdm

  

Hainbuchen-Hecke
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Liguster (Ligustrum vulgare, L. ovalifolium)

  • Liguster ist eine beliebte, weil anspruchslose, sehr schnittverträgliche Heckenpflanze. Besonders robust ist der gewöhnliche Liguster (L. vulgare), von dem wir die Sorte 'Atrovirens' empfehlen. Diese Sorte hat ein tiefgrünes Laub, das fast den ganzen Winter am Strauch haften bleibt (halbimmergrün).

  • Der ovalblättrige Liguster (L.ovalifolium) bleibt in wintermilden Gebieten wintergrün (frostempfindlich)

  • Liguster stellt keine besonderen Standortansprüche.

  • Der Schnitt sollte zweimal pro Jahr erfolgen (Juni-Juli und Februar-März). Der Zuwachs:  30-40 cm pro Jahr.

  • Pflanzenbedarf: 3-4 Stck/lfdm
blickdichte Hecke mit Liguster 'Atrovirens'
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Kirschlorbeer (Prunus laurocerasus)

Der Kirschlorbeer eignet sich für immergrüne Hecken, wie kaum eine andere Pflanze. Die dunkelgrünen Blätter haben einen attraktiven Glanz. Um die Blätter beim Schnitt nicht zu verletzen, sollte der Kirschlorbeer nie mit einer Heckenschere geschnitten werden. Besser ist das individuelle Einkürzen mit einer Rosen- oder Astschere.

Kirschlorbeer bevorzugt halbschattige bis schattige Lagen. Sonnige Lagen werden bei genügender Wasserversorgung auch vertragen.

Ein Schnitt pro Jahr ist ausreichend. Schneiden Sie nicht mehr in der zweiten Sommerhälfte, ansonsten werden die neuen Blütenanlagen mit entfernt. 

Wichtig ist, frostharte Sorten zu wählen:

  • P. 'Caucasica' wird bis zu 3 m hoch

  • P. 'Herbergii' wird ca 2 m hoch

  • P. 'Otto Luyken' und P. 'Mano' bleiben nur ca 1 m hoch und genauso breit

  • Pflanzenbedarf:  ca 3 Stck/lfdm

  

Kirschlorbeer-Hecke, blühend im Mai
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Nadelgehölzhecken

Nadelgehölzhecken werden ausschließlich als ballen- oder Containerware angeboten, dabei auch Höhen über 2 m mit sofortigem Sichtschutz. Containerware kann auch ganzjährig gepflanzt werden. Nadelgehölzhecken wirken unter Umständen sehr wuchtig und massiv, sind dadurch aber auch blickdicht.

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Scheinzypressen (Chamaecyparis lawsoniana)

  • Zur Heckenpflanzung werden verschiedene Sorten von C. lawsoniana in gelb, grün oder blaugrün angeboten.

  • Sie gedeihen bei sonnigen bis halbschattigen, windgeschützten Standorten alle gleich gut.

  • Der Jahreszuwachs ist mit um die 30 cm mittelstark einzustufen. Ein jährlicher Rückschnitt ab Ende Juni genügt, um die Pflanzen in Form zu halten.

  • Pflanzenbedarf: 3-4 Stck/lfdm

  

Hecke mit Blauer Scheinzypresse
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Eibe (Taxus baccata)

  • Die Eibe ist sicherlich die beste Nadelgehölz-Heckenpflanze überhaupt. Sie ist ausgesprochen pflegeleicht, auf sonnigen bis schattigen Standorten zu pflanzen und kennt keinen Schädlingsbefall. Optisch sind die kräftig dunkelgrünen Eibenhecken immer eine Augenweide - sie bieten auch einen idealen Hintergrund für davor angelegte Staudenrabatten.

  • Eiben wachsen langsam  (15-25 cm/Jahr) und kommen daher mit einem Rückschnitt pro, ab Ende Juni, aus. Ein Rückschnitt ins alte Holz wird problemlos vertragen!

  • Pflanzenbedarf: 2-3 Stck/lfdm

  

Top gepflegte Eibenhecke (Taxus baccata)
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Lebensbaum (Thuja occidentalis)

  • Der Lebensbaum wirkt als schmale Säule im Garten oft sehr massiv und etwas eintönig. Trotzdem handelt es sich um eine wertvolle, sehr frostharte Heckenpflanze, die auf schmalen Pflanzstreifen perfekten Sichtschutz bietet.

  • Lebensbäume bevorzugen sonnige bis halbschattige Standorte auf lehmigen, nährstoffreichen, feuchten Böden. Trockenheit wird schlecht vertragen.

  • Der Jahreszuwachs ist mit 30-40 cm mittelstark einzustufen. In der Regel reicht ein jährlicher Schnitt im Juli aus, um die Hecke in Form zu  halten.

  • Pflanzenbedarf: 3-4 Stck/lfdm

 

Thuja - Lebensbaum - Hecke, absolut blickdicht

Die untere Tabelle beschreibt die wichtigsten Thuja-Sorten

Thuja occidentalis 'Columna' - Säulenlebensbaum - schlanker, dicht säulenförmiger Wuchs, auch im Winter grün
Thuja occidentalis 'Smaragd' - Dichter, kompakter Wuchs mit besonders kräftig dunkelgrüner Benadelung
Thuja occidentalis 'Brabant' - Kegelförmiger Wuchs mit dunkelgrüner Belaubung, für hohe Hecken ab 2 m
Thuja plicata 'Atrovirens' - Kegelförmiger, aufrechter, schneller Wuchs; rotbraune Rinde und dunkelgrüne Belaubung, sehr schnittverträglich, für Hohe Hecken ab 2 m (Riesenlebensbaum!)
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Freiwachsende Hecken / Naturhecken

Blütenhecken aus frei wachsenden Gehölzen brauchen viel Platz, um sich frei entfalten zu können. Je nach Strauchart benötigen Sie einen Streifen von 2-5 m Breite entlang der Grundstücksgrenze. Sie wirken am natürlichsten und bieten bei der Verwendung naturnaher Gehölze besonders vielen Tieren Nahrung und Schutz.

 

Blütenhecken bereiten weniger Schnittaufwand und eignen sich daher besonders für große Gartengrundstücke. Mit Ausnahme von Solitärgehölzen kommen alle kleinwüchsigen Ziersträucher in Betracht (siehe Artenliste). Wichtig ist die Sträucher je nach Blütezeit, Frucht- oder Rindenschmuck anzuordnen, so dass das ganze Jahr über ein abwechslungsreiches Gartenbild entsteht. Streuen Sie dabei auch einige immergrüne Gehölze ein, die das Gesamtbild auch im Winter attraktiv bleibt. Eine Unterpflanzung mit Waldstauden, Blumenzwiebeln und Kletterpflanzen steigert die natürliche Wirkung und macht Ihre Gartenhecke zu einem echten Biotop.

 

Tipp: Eine Schicht Rindenmulch zwischen den Gehölzen unterdrückt Unkrautwuchs und steigert die optische Wirkung.  

gemischte, naturnahe Heckenpflanzung
niedrig wachsende Gehölze in einer gemischten Rabatte
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Tipps zur Pflanzung von Hecken

  • Bei der Heckenpflanzung empfiehlt sich meist der Aushub eines Pflanzgrabens in doppelter Breite und Tiefe des Pflanzenwurzelballens - mischen Sie den Aushub bei schweren Böden mit Sand oder Lavagranulat und arbeiten Sie etwas organischen Dünger mit ein (z.B. Kompost oder Hornspäne)

  • Pflanzen von Laubhecken um 1/3 bis 1/2 einkürzen - Nadelgehölze nur auf einheitliche Höhe kappen

  • Verteilen Sie die Gehölze gleichmäßig im Pflanzgraben, so das sich die Seitentriebe gerade berühren

  • Beim Auffüllen des Pflanzgrabens die Pflanzen rütteln und Erdgemisch gut antreten, um Hohlräume zu vermeiden

  • Gießwall anlegen und Pflanzen gut angießen

  • Pflanzbereich mit Rindenmulch abdecken, um schnelles Austrocknen des Bodens zu vermeiden

Tipps zum Schnitt von Hecken

Bei der Vielzahl von Gestaltungsmöglichkeiten mit Hecken wollen wir uns hier auf den Formschnitt der hohen Hecken beschränken:

  • Laub werfende Hecken werden frühestens ab Ende Juni geschnitten, da oft Vögel in dem dichten Geäst nisten
  • Immergrüne Hecken (Koniferen) werden erst im August / September geschnitten 

  • Verwenden Sie, insbesondere in den ersten Jahren eine Richtschnur als Orientierungshilfe

  • Wichtig: trapezförmiger Schnitt, dabei ca 10 cm pro Höhenmeter nach oben verjüngen

  • beim Schneiden in Gehrichtung arbeiten und nach einigen Metern Schnitt Gleichmäßigkeit prüfen

  • Vorsicht: Nicht alle Hecken lassen sich durch Schnitt ins alte Holz verjüngen und treiben nur schlecht oder gar nicht wieder aus (siehe im Bild links -
    informieren Sie sich genau vor einem Verjüngungsschnitt! 

  • Schneiden Sie nie bei  trocken-heißer Witterung, um Verbrennungsschäden an den Pflanzen zu vermeiden.

    

Thuja-Hecke im Vergleich: regelmässiger Schnitt versus unregelmässiger Schnitt
Thuja-Hecke zu tief ins alte Holz geschnitten
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Zur Düngung von Hecken

Bei Hecken ist eine kontinuierliche Nährstoffzufuhr in geringen Dosen notwendig, insbesondere in den ersten Jahren der Aufbauphase und nach dem jährlichen Schnitt. Empfehlenswert sind dabei organische Volldünger, die Nährstoffe zwar nur langsam, aber permanent freigeben. Sie enthalten neben den Hauptnährstoffen (Stickstoff, Phosphor, Kalium) auch wichtige Mikronährstoffe, die für die Vitalität der Heckenpflanzen wichtig sind. 

Empfehlenswerte organische Dünger sind: Spezielle Heckendünger, Fertofit-Gartendünger (Neudorff), Animalin (Oscorna), Hornspäne, Komposterde oder gut abgelagerter Dung.

Wichtig: Bei der Verwendung von Rindenmulch kann es bei starkzehrenden Heckenpflanzen zu Nährstoffmangel kommen, da die Mikroorganismen zur Mineralisierung der Rinde hohe Stickstoffmengen benötigen. Erhöhen Sie in solchen Fällen Ihre Düngemengen und verwenden Sie stark stickstoffhaltige Dünger (z.B. Hornspäne).

     

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