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Symbolik traditioneller Weihnachtspflanzen
Christrosen, Misteln und Stechpalmen schmücken alle Jahre wieder Haus und Garten. Der Brauch, mit diesen Pflanzen an Weihnachten zu dekorieren, geht auf heidnischen Aberglauben zurück!
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Seit jeher spielen Pflanzen in der Weihnachtszeit eine wichtige Rolle. Ihre Bedeutung reicht weit in die vorchristliche Zeit zurück, als unsere Vorfahren noch innig mit der Natur verbunden waren. Im Blickpunkt standen immergrüne Pflanzen, die Mitten im Winter Früchte tragen oder sogar blühen. Denn damit widersprechen diese Pflanzen dem natürlichen Verlauf der Jahreszeiten. Und bei allen Dingen, die sich die Menschen früher nicht erklären konnten, wähnten Sie stets Zauber und Magie im Spiel .... |
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Den Kelten etwa erschien die Mistel (Viscum album) überaus mysteriös, weil sie hoch oben im Geäst von Bäumen ganz ohne Erde wächst und sogar mitten im Winter silbrige Beerenfrüchte hervorbringt. Nicht erst seit Asterix und Obelix schreibt man der Mistel Zauber- und Heilkräfte zu. Als Symbol des Friedens war sie den Kelten heilig! In ihrem Zeichen versöhnte man sich nach Kriegszügen. In England pflegt man bis heute den Brauch zur Weihnachtszeit Mistelzweige über die Tür zu hängen und sich darunter zu küssen. Die Früchte der Mistel heißen daher auch "Kusskugeln".
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Christrosen (Helleborus niger), die meist schon ab November ihre zauberhaften Blüten hervorbringen, pflanzte man früher auf Bauernhöfen neben die Haustür. Die Menschen schrieben den aparten Winterblühern magische Kräfte zu. Sie sollten böse Geister von Mensch und Vieh abwehren. Seit dem Christentum gilt die Pflanze als das weihnachtliche Symbol der Hoffnung.
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Im angelsächsischen Raum darf in keiner Weihnachtsdekoration die Stechpalme (Ilex aquifolium) fehlen. Als Motiv ziert sie viele Grußkarten. Die glänzend immergrünen Blätter mit den leuchtend roten Beeren schmücken zu Kränzen gebunden Türen und Fenster und baumeln als Girlanden am Kaminsims. Schon die heidnischen Kelten sammelten am Abend der Wintersonnenwende die immergrünen Zweige der Stechpalme. Als Schutz vor Unheil, Hexerei und Blitzschlag hängte man sie im Haus auf. Am Rauchfang sollten die den Zugang für den segensreichen Weihnachtsgeist frei halten.
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