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16. Dezember 2018 Sonntagsverkauf 12 -17 Uhr
 mit großem Weihnachtsbaumverkauf

Schnitt von Hecken

Hecken werden in aller Regel als grüne Abgrenzungen  von Grundstücksgrenzen gepflanzt. Um sie in Form zu halten und stets für frisches, ansprechendes Grün zu sorgen, werden Hecken 1-2 pro Jahr geschnitten. Der Schnitttermin richtet sich zunächst am Naturschutz aus. Da viele heimische Vogelarten in Hecken brüten, sollte auf keinen Fall vor Juli geschnitten werden.
 Stark wachsende Laubhecken (z.B. Liguster) können zweimal geschnitten werden, insbesondere wenn eine streng formierte Hecke gewünscht wird oder wenn die Hecke in feuchten Jahren nach dem ersten Schnitt im Juli nochmals stark durchtreibt.
Nadelgehölzhecken sind in der Regel eher schwachwüchsig (Ausnahme bilden die Leyland- oder Bastardzypressen) und ein einmaliger Schnitt genügt. Schneiden Sie Ende Juli bis Anfang August ist der Hauptjahrestrieb beendet. Ein leichter Nachtrieb sorgt dafür, dass alle Schnittwunden noch überwachsen und zum Winter keine kahlen Stellen in der Hecke zu sehen sind.

Schneiden Sie Formhecken grundsätzlich trapezförmig, so dass die unteren Astpartien noch genügend Licht erhalten und nicht verkahlen. Dies betrifft insbesondere die stärker wachsenden Laubgehölzhecken, wie Liguster, Hainbuche und Rotbuche, während die meisten Nadelgehölze bereits einen leicht ausgeprägten, kegelförmigen natürlichen Wuchs haben.

Schneiden Sie auch frisch gepflanzte Hecken jährlich um bis zu 50 % herunter damit die Pflanzen sich gut bestocken, kräftig treiben und entsprechend dicht wachsen.

 

Positiv- und Negativbeispiel


an einer Thuja-Hecke. Die linke Hecke wurde regelmäßig geschnitten. Sie ist gut in Form und zeigt eine schöne kräftiggrüne Farbe. Die rechte Hecke ist seit einigen Jahren ungeschnitten. Sie sieht nicht nur ungepflegt aus, sondern bei Schneelast besteht die Gefahr, dass Triebe brechen und die Hecke auseinander fällt. 

Thuja-Hecke im Vergleich: geschnitten - ungeschnitten
verjüngte Ligusterhecke im Neuaufbau

 

 

Positivbeispiel


einer regelmäßig geschnittenen, noch im Aufbau befindlichen Ligusterhecke. Die Hecke zeigt einen leicht trapezförmigen Schnitt. Da der jährliche Zuwachs in den ersten drei Jahren  jeweils um gut die Hälfte gekürzt wurde, hat sich die Hecke gut bestockt und stellt sich schön dicht dar.

 

Fast alle Hecken lassen sich problemlos verjüngen:

Dies wird zum Beispiel erforderlich, wenn die Hecke zu hoch oder breit geworden ist. Mit einer guten Astschere wird die Hecke dann sowohl in Höhe , als auch in der Breite bis ins alte Holz zurückgeschnitten. Der richtige Termin für diesen Schnitt ist das frühe Frühjahr, kurz vor dem Trieb. Alle Kraft geht dann in die Bildung neuer Knospen, aus denen die Pflanzen schon nach wenigen Wochen frisch austreiben.   

Perfekt getrimmte Hainbuchen-Hecke im Winter
Verjüngte Ligusterhecke mit Durchtrieb im Frühjahr nach dem Rückschnitt

 

Positivbeispiel:

Eine verjüngte Ligusterhecke, ca 25 Jahre alt, wurde im Nachwinter auf ca Kniehöhe heruntergeschnitten.

Die Hecke treibt willig wieder aus (Photo Anfang Mai) und ist spätestens im Folgejahr wieder geschlossen grün.

Diesen Verjüngungsschnitt können Sie bei fast allen Laubgehölzhecken durchführen, wie Liguster, Hainbuche, Rotbuche; berberitze, aber auch bei Kirschlorbeer und Taxus.

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