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16. Dezember 2018 Sonntagsverkauf 12 -17 Uhr
 mit großem Weihnachtsbaumverkauf

Ziergräser verzaubern den Herbst ....

Wenn im Frühherbst die Blütenpracht im Garten nachlässt, kommt der große Auftritt der Ziergräser. Intensive Laubfärbung, im Herbstwind malerisch wiegende Halme, zarte Rispen, die im Tau wie Edelsteine funkeln, machen den Reiz der Ziergräser aus. Besonders eindrucksvoll wirken die mit Reif überzogenen Rispen nach den ersten Frostnächten! 
Mit einer späten Blüte bis in den November hinein überzeugen einige prächtige Arten, wie Riesen-Pfeifengras (Molinia arundinacea), Chinaschilf (Miscanthus sinensis) und das bekannte Pappasgras (Cortaderia selloana). Selbst die abgeblühten Ähren sind noch für lange Zeit ein Blickfang und bleiben nicht selten bis zum Frühjahr stehen.
Auch feurige Rot- und Gelbtöne gehören zum Repertoire der Ziergräser. In besonders schönen Herbstfarben leuchten die Rutenhirse-Sorten 'Hänse Herms' und Rostarhlbusch, das Diamantgras (Calamagrotis brachytricha), sowie das Ravennagras (Saccharum ravennae). 
Die besten Partner für Ziergräser mit später Blüte und schöner Herbstfärbung sind Herbstblüher, wie Dahlien, Herbst-Anemonen, Astern und Sonnenhut. Kleinere Ziergräser (Lampenputzer, Blauschwingel, Bärenfellgras) wirken gut als immer wiederkehrende, luftig-leichte Kontraste inmitten des Beetes . Die hohen Ziergräser eignen sich eher als eleganter Beethintergrund, z.B. zusammen mit Rosen.
Die beste Pflanzzeit für spätblühende Ziergräser ist, trotz überragenden Pflanzenangebotes im Herbst, das Frühjahr. Die Pflanzen, zumeist aus wärmeren Regionen stammend, benötigen zum sicheren Anwachsen in den ersten Monaten hohe Temperaturen. Gut eingewurzelt erweisen sie sich dann in der Regel als absolut frosthart. Allerdings sollten Sie die Pflanzen vor zu viel Nässe schützen. Eine Drainageschicht aus grobem Sand oder Kies ist grundsätzlich empfehlenswert. Empfindliche Arten, wie das Pampasgras, werden im Winter schopfartig zusammen gebunden.

Gräser-Vielfalt im SÄNGERHOF zum Ende des Sommers
Ziergräser verzaubern auch in der Winterzeit ...

Chinaschilf - Miscanthus

Eines der bekanntesten und vielfältigsten Gräser überhaupt ist das Chinaschilf (Miscanthus). Es wächst horstig-aufrecht und erreicht Höhen von 150 bis 300 cm, je nach Art. Mittlerweile sind eine Vielzahl von Arten und Sorten auf dem Markt, von denen im Folgenden nur einige erwähnt seien :

Miscanthus giganteus
Miscanthus giganteus wächst bis 3 m
Blüte von Miscanthus giganteus
Blütenstand von Miscanthus giganteus
Miscanthus graciella
Miscanthus 'Gracillimus' mit schöner Kontastwirkung aus Blatt und Blüte
Miscanthus strictus
Stachelschweingras - Miscanthus 'Strictus' mit besonders reizvoller Blattzeichnung

Weißbuntes Reitgras (Calamagrotis x Overdam)

Schon beim Austrieb im April/Mai bezaubern die panaschierten Blätter. Die Blüten erscheinen im Juli als weitgefächerte Rispe und verwandeln sich später im Jahr zu einer gelblichen Ähre. Im September/Oktober erfreut uns dieses kompakte und standfeste Gras mit seiner Herbstfärbung. Die gelblichen Ähren schmücken bis in den Winter hinein. Rückschnitt erst im Frühjahr.

  • horstartige, straff aufrechte Halme über dichtbuschigen Blattschöpfen
     
  • Blatthorste ca 60 cm hoch, Halme bis 140 cm
     
  • Blüte in lockeren, ausgebreiteten Rispen, Juli, bis zum Spätwinter wirkungsvoll
     
  • Die Sorte 'Overdam hat auffällig weiße Längsstreifen auf den Blattspreiten
Garrten-Sandrohr (Calamagrotis x 'Overdam')
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Pampasgras (Cortaderia selloana)

Das Pampasgras heißt eigentlich "Amerikanisches Pampasgras", was auch noch ungenau ist, weil dieses schöne Gras seine Heimat ausschließlich in Südamerika hat. Es gehört zu den Süßgräsern und damit zu einer offensichtlich mehr als durchsetzungsfähigen Pflanzenfamilie, die Süßgräser haben sich über die ganze Welt und in allen Klimazonen entwickelt und verbreitet.

  • schopfartige, mächtige Blatthorste mit weit herausragenden Wedeln
  • Blattschopf bis 80 cm, Blütenstände bis 250 cm
  •  Blatt scharfkantig-schneidend, graugrün, wintergrün
  • große, silberweiße, federartige Blütenstände auf straffen Halmen im September / Oktober
  • Winterschutz empfehlenswert!
Pampasgras mit üppigen Blütenständen
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Rasen-Schmiele

Von Juli bis August herrscht eine große Fülle an zunächst grünlichen Blütenrispen, die nach und nach vergilben und dann bis in den Herbst hinein strohgelb bleiben. Auch die gebildeten ockerbraunen Fruchtstände wirken äußerst dekorativ.

  • schönes, kleines, dicht schopfartiges Gras
  • Blatthorst ca 60 cm, Blütenstände bis 100 cm
  • Blatt schmal-linealisch, derb, dunkelgrün, früh austreibend
  • Blütenrispen locker aufgebaut, hell ockerbraun, ab Juni-Juli, jedoch bis zum Herbst wirkungsvoll
  • gedeiht auch im Halbschatten, vor und zwischen Gehölze

  

Rasen-Schmiele - ein graziles Ziergras
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Blaustrahllhafer (Helictotrichon sempervirens)

Der Blaustrahlhafer (Helictotrichon sempervirens) beeindruckt durch seine schönen blaugrünen Blätter, die sehr dicht in Horsten wachsen. Darüber hinaus bildet es aber auch sehr lange Blütenrispen, die eine Höhe von mehr als einem Meter erreichen können. Blätter und Blüten bleiben im Winter erhalten und sind daher auch in dieser Zeit ein schöner Schmuck für den Garten. 

  • Heimat: westliches Mittelmeergebiet auf kalkhaltigen Kiesflächen
  • horstartige, dicht Blattschöpfe mit weit herausragenden Blütenständen
  • Blatt schmal-linealisch, derb, blaugrau, wintergrün
  • Blüte in lockeren Rispen, gelbbraun, Juli-August
  • für sonnige, trockene Standorte (Südlagen, Steingärten)
Blaustrahlhafer für sonnige, trockene Standorte
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Blutgras (Imperata 'Red Baron')

Diese Gräserart bezaubert nicht mit einer auffälligen Blüte! Es betört durch seine schöne und einzigartige Laubfärbung. Im unteren Bereich sind die Blätter des Japanischen Blutgrases 'Red Baron' unspektakulär grün gefärbt. Der obere Bereich begeistert vor allem im Sommer mit einer intensiven Rotfärbung!

  • Heimat der Wildform in Asien und Australien, bei uns nur die gärtnerisch weiterentwickelten Sorten, wie 'Red Baron'
  • bis 80 cm hohe Horste mit eher unscheinbaren silberweißen Ähren
  • 'Red Baron' entwickelt schmale, aufrechte Blätter, die an der Spitze blutrot gefärbt sind - zum Herbst hin färbt sich dann das gesamte Blatt rot
  • für absonnige bis halbschattige Standorte, die nicht zu trocken und gut mit Humus versorgt sein sollten
  • das Gras ist nicht ganz winterhart, kann aber in milden Regionen mit zusätzlichen Winterschutz in Form des unterirdischen Rhizomes überdauern
Blutgras - Imperata 'Red Baron'
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Riesen-Pfeifengras (Molinia arundinacea)

Das Riesen-Pfeifengras erkennt man immer an den dichten Büscheln, die es bildet und an seinen stark überhängenden, blattlosen Blütenständen, die bis fast zwei Meter Höhe ragen können. Ein sehr dekoratives Element in einem schönen Garten!

  • horstartig, mit hoch aufragenden, aufrechten Blütenhalmen
  • Blattschöpfe bis 60 cm, Blütenstände über 200 cm
  • Blatt schmal. linealisch, überhängend, grasgrün, im Herbst leuchtend ockergelb
  • Blüte in filigranen lockeren Rispen von August bis Oktober, Halme im Herbst goldgelb
  • vor und zwischen Gehölzen in ausladenden Rabatten
Riesen-Pfeifengras (Molinia) mit Ähren bis 200 cm Wuchshöhe
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Rotstrahlbusch (Panicum virgatum)

Die Ruten-Hirse 'Rotstrahlbusch' stammt ursprünglich aus den weiten Prärielandschaften Nordamerikas und gehört zu der Familie der Süßgräser. In den USA dient die hoch gewachsene, krautige Pflanze vor allem als Weidegras. Darüber hinaus wird sie wegen ihrer besonders dichten und verzweigten Wurzeln als effektiver Schutz vor Bodenerosion geschätzt.

  • horstartig aufrecht wachsendes Gras nordamerikanischer Herkunft
  • Blattschopf ca 80 cm hoch, die lockeren Blütenrispen bis 140 cm
  • der Blattschopf färbt sich zum Herbst ockergelb, während die elegante Blütenrispe einen rötlichen Stich hat
  • für sonnige Standorte auf Rabatten mit wiesenartigen Charakter
Rotstrahlbusch (Panicum) setzt besondere Farbakzente!
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Lampenputzergras (Pennisetum x 'Hameln')

Kompakt wachsend und blütenreich! Dieses schöne Ziergras gewinnt bei deutschen Gärtnern zunehmend an Beliebtheit. Das Lampenputzergras 'Hameln' schmückt die Umgebung mit seinen feinen Stielen und zierlichen Blättern, die im Herbst mit ihrer goldgelben Färbung begeistern. Unterstreichung findet die attraktive Wirkung dank seiner gelblich-braunen Blütenähren. Durch das flauschige und farbenfrohe Erscheinungsbild erhält der Garten eine ganz besondere Note.

  • horstartiges Gras mit dichtem, fast kissenartigen Wuchs
  • Blattschopf ca 50 cm hoch, die schönen, leicht überhängenden Ähren (August bis November) bis ca 70 cm
  • die Sorte 'Hameln' ist besonders reichblühend mit exzellenter Winterwirkung
  • für sonnig-warme Rabatten und Südhänge
Der Klassiker unter den Ziergräsern: Lampenputzergras
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Reiher-Federgras (Stipa)

Das von Mitteleuropa bis Mittelasien verbreitete Gras ist überaus attraktiv! Aus einem lockeren Gräserhorst wachsen lange Blütenstände hervor, die elegant bogig überhängen. An den Samen befinden sich lange, silbrig schimmernde Grannen, die sich sanft im Wind bewegen und wie Federn wirken. Das Reiher-Federgras zeigt sich für einen etwas geschützten Standort sehr dankbar.

  • Heimat: Süd- und Mitteleuropa
  • Wuchs horstartig, bogenförmig aufrecht
  • Blattschopf nur ca 30 cm mit weit überhängenden Ähren bis 80 cm
  • die Ähren mit extrem langen, überhängenden, silbrig-weißen Grannen (Juni-Juli)
  • für sonnig-warme Standorte und mäßig trockene bis trockene Lagen (Südhanglagen, Steinanlagen)
Reiher-Federngras mit langen, überhängenden Ähren
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Blauschwingel (Festuca glauca)

Der Blauschwingel kommt in bergigem Gelände auf mageren, kalkreichen Böden an Felsbändern und Steinhalden an sonnenbeschienenen Plätzen vor. Entsprechende Standortbedingungen braucht der Blauschwingel auch in Steingarten und als Polster- oder Horstbildende Pflanze im Teichhintergrund. Je trockener und karger der Boden, desto besser wächst der Blauschwingel und desto intensiver wird das Blaugrün seiner Blätter.

  • halbkugelförmige Horste mit strahlenartig abstehenden Blattspreiten mit graugrüner bis blaugrüner Färbung (wintergrün)
  • Horste kompakt bis ca 25 cm, Blütenstände (Juni-Juli) bis 35 cm
  • für sonnig-warme, trockene Standorte
  • ideal in Steingärten, Kiesbeeten, Steppenheide 
  • Tipp: um eine schönere, intensive Färbung zu erzielen werden die wenig attraktiven Blüten zum Ende der Blütezeit entfernt!
Blauschwingel (Festuca glauca) als bodendeckendes Gras

Bambus

Eine Sonderstellung unter den Gräsern nimmt der Bambus ein, der botanisch zur Familie der Gräser (Graminae) gezählt wird.

Das Angebot an Bambus ist im SÄNGERHOF derart weitreichend, das wir ihm ein eigenes Kapitel gewidmet haben: 

Lesen Sie daher weiter in unserem Tipp  "Bambus - Immergrünes Multitalent" .....

Unser Bambusquartier im SÄNGERHOF
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