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Weihnachtssterne - Wissenswertes zum Sortiment und zur Pflege des Renners der Saison

Der Weihnachtsstern, oft auch Poinsettie genannt, entstammt aus den tropischen Gebieten Mittelamerikas. Die Pflanzen sind heute allerdings im gesamten subtropisch-tropischen Gürtel verbreitet, wo sie ausgepflanzt zu 2-3 m hohen und breiten, wunderschönen Exemplaren heranwachsen.

Bereits 1828 schickte der amerikanische Gesandte J.R. Poinsett erste Pflanzen nach Europa. 1836 wurden die auffälligen Blütensträucher vom damaligen Direktor des botanischen Gartens in Edinburgh (GRAHAM) erstmals als Poinsettia pulcherrima benannt. Fast zeitgleich erhielt die Pflanze vom Direktor des botanischen Gartens Berlin (WILLDENOW) den Namen Euphorbia pulcherrima, der bis heute Gültigkeit hat.

Botanisch handelt es sich bei den roten, rosaroten und weißen Hochblättern nur um eine Täuschung, die Tiere anlocken sollen. Der eigentliche Blütenstand ist unscheinbar gelb. Die Blüten sondern einen Nektar ab, der in der Natur gerne von Kolibris aufgenommen wird, die so die Verbreitung der Pflanzen gewährleisten.

Achten Sie beim Kauf nicht nur auf die Farbe der Hochblätter oder ein dichtes Laub. Prüfen Sie vor allem, ob in der Pflanzenmitte Knospen und Blüten sitzen, die noch geschlossen (grün) oder gerade erst geöffnet (leicht gelblich) sind. Fehlen die Blüten oder sie sind bereits kräftig gelb, ist die Pflanze verblüht und lässt die Hochblätter bald fallen!

Weihnachtssterne in verschiedenen Wuchsformen jetzt im Sängerhof

Was sollten Sie bei der Pflege Ihres Weihnachtssternes unbedingt beachten?

  • Denken Sie daran, dass es sich um eine tropische Pflanze handelt und vermeiden Sie Temperaturen unter 18 ° C, vor allem müssen Sie kalte Zugluft meiden, z.B. beim Lüften im Winter (die Pflanze reagiert schnell mit dem Abwurf der Blätter)

  • Der Wasserbedarf ist insgesamt hoch, zur Blütezeit jedoch nur mäßig - halten Sie die Pflanze feucht, aber nicht nass. Bei Staunässe im Übertopf reagiert die Pflanze schnell mit drastischen Blattfall - im Zweifel eher etwas trockener halten

  • verwenden Sie nur abgestandenes, zimmerwarmes Gieswasser
  • Richtig wohl fühlt sich der Weihnachtsstern nur bei hoher Luftfeuchtigkeit - sorgen Sie dafür!

  • Vorsicht beim Schneiden der Pflanzen bzw bei abgebrochenen Zweigen der Milchsaft kann Haut und Schleimhäute reizen. 

Das Sortiment der Weihnachtssterne

Das Sortiment der Weihnachtssterne ist unglaublich vielfältig und reicht von der einfachen Topfpflanze bis zum 1-2 m hohen Solitär. Daneben sind Stämmchen und Ampeln  in verschiedenen Stärken und Größen erhältlich und sie empfehlen sich besonders, nicht zu letzt wegen des höheren Anschaffungspreises,  zur Weiterkultur. Dieser Aufwand lohnt sich bei der klassischen Topfpflanze im 12-er Topf nicht.

Eine Besonderheit stellen blaue, goldene oder gelbe Weihnachtssterne dar. Es handelt sich jedoch nicht um Neuzüchtungen, sondern die Hochblätter  werden einfach mit den entsprechenden Farben eingesprüht - eine Modeerscheinung, die nicht jedermanns Sache ist ......

Wie bringen Sie Ihren Weihnachtsstern alle Jahre wieder zur Blüte?

  • Nach dem Abfallen der echten Blüten (nicht der Hochblätter) wird die Pflanze kräftig zurückgeschnitten . Solitärpflanzen, Stämmchen und Ampeln auf ca 5-10 cm

  • Danach die Pflanzen hell bei Zimmertemperatur weiterkultivieren, dabei deutlich trockener halten!

  • Ab Mai, nach dem Eisheiligen, gedeihen die Weihnachtssterne bestens bei einem geschützten Standort im Freien, wie Balkon oder Terrasse

  •  In der Zeit von Mai bis Oktober wird reichlich gegossen und wöchentlich gedüngt  - um kompakte Pflanzen zu erhalten wird der Zuwachs mehrfach entspitzt (etwa alle 4-6 Wochen)

  • Zur Blütenbildung benötigt der Weihnachtsstern als Kurztagspflanze zwingend Kurztage mit Tageslängen unter 12 Stunden. Verkürzen Sie die Tageslänge einfach in dem Sie jeden Abend für 12-14 Stunden einen Karton oder Eimer über die Pflanze stülpen. Störlicht, wie der Schein einer Glühlampe in der Nähe der Pflanze oder der Schein einer Straßenlampe kann die Blütenbildung verhindern

  • Um eine kräftige  Ausfärbung der Hochblätter zu erreichen sollte die Pflanze tagsüber während der Lichtphase möglichst hell stehen

  • Sobald sich die ersten Hochblätter zu färben beginnen setzt die Blütenentwicklung ein - eine Tagverkürzung ist dann nicht mehr notwendig

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