Öffnungszeiten

Mo. - Fr.:  9:00 - 19:00 Uhr
Sa.:             9:00 - 18:00 Uhr

Café

Mo. - Fr.:  10:00 - 18:00 Uhr
Sa.:              10:00 - 17:30 Uhr

16. Dezember 2018 Sonntagsverkauf 12 -17 Uhr
 mit großem Weihnachtsbaumverkauf

Himbeeren im Garten - Anbau, Pflege und gute Sorten

Himbeeren sind neben der Erdbeere die edelsten und geschmackvollsten Gartenfrüchte in unserer Region. Dennoch, viele Fehlschläge und Misserfolge bei der Kultur haben dazu geführt, dass viele Gartenliebhaber entweder ganz auf den Anbau von Himbeeren verzichten oder die Pflanzen in irgendeine sonst nicht benötigte Ecke des Gartens pflanzen und sich mit den mehr oder minder ausgeprägten Kümmererträgen zufrieden geben. Gerade dies ist aber der falsche Weg. Himbeeren aus eigenem Anbau machen nur dann Freude, wenn man sich etwas mehr mit dieser Kultur befasst. Das beginnt schon bei der Standortwahl. Denn es muss nicht sein, dass eine auch in unserem Raum als Wildpflanze verbreitete Gattung als Kulturart oft Probleme bereitet. Die Lösung dieser Frage ergibt sich praktisch von selbst, wenn wir die Natur und das natürliche Vorkommen beobachten und wenn wir aus diesen Beobachtungen auch die richtigen Rückschlüsse ziehen. Es gibt sicherlich Unterschiede zwischen der Wildform und unseren teilweise hochgezüchteten Kultursorten. Aber bezüglich der Grundbedürfnisse geben diese natürlichen Standorte viele Anhaltspunkte, die wir auch bei der heute oft ausgefeilten Anbautechnik nutzen können. Wildhimbeeren sind Pflanzen der Waldränder und der Waldlichtung. Das heißt, schon von Natur aus lieben sie möglichst tiefgründige und vor allem humose Böden mit einer ausgeglichenen Wasserversorgung. Wer voreilig zu dem Schluss kommt, Himbeeren sind Waldpflanzen – also brauchen sie Schatten – irrt. Auch an ihrem natürlichen Standort im Wald kommen sie nur dort vor, wo ausreichend Licht einfällt. Am schattigen Standort gepflanzt, lässt die vegetative und generative Leistung dieser Kultur stark nach. Gleiches trifft zu, wenn ihre Entwicklung durch Fremdpflanzen oder Unkräuter gestört wird. Verunkrautung stört die Entwicklung und fördert die Ausbreitung vor allem der gefürcheteten Rutenkrankheiten.

Die Duo-Himbeere von Häberli zeigt die Vielfalt an Himbeeren, die heute möglich ist
Himbeerpflanzen online im Gartenwebshop kaufen
Himbeerpflanzen online im Gartenwebshop kaufen
trenner

Standortvoraussetzungen und Pflanzung

Die Himbeere ist ein Halbstrauch, der sich laufend aus dem Wurzelstock erneuert. Gute Standort- und Wachstumsbedingungen sind eine Grundvoraussetzung dafür. Obwohl die Wildarten im Halbschatten und auf Lichtungen im Wald heimisch sind, bevorzugen die Kultursorten durchweg sonnige bis absonnige Lagen.
Der Boden sollte humus, locker und tiefgründig sein. Extrem schwere, zu nässe neigende lehmböden sind ungeeignet, insbesondere in Verbindung mit Staunässe und Verdichtungen in Untergrund. In solchen Fällen empfehlen wir die Dammkultur.
Ansonsten sind schwere Böden durch tiefgründiges Lockern und Zugabe von reichlich Komposterde zu verbessern. leichte Sandböden lassen sich ebenfalls durch Zugabe von Komposterde und Bentonit (Tonmineral) verbessern. Rechnen Sie grob mit 50 ltr Komposterde für 1m² spatentief einzuarbeiten. Auf eine zusätzliche Düngergabe kann dann im Pflanzjahr verzichtet werden.

Himbeeren werden in der Regel in Reihe gepflanzt. Die Beetbreite liegt bei Sommerhimbeeren, die eher aufrechtwachsen, bei etwa 50-60 cm und einem Pflanzabstand in der Reihe von etwa 50 cm. Bei den Herbsthimbeeren ist die Beetbreite mit 80-100 cm zu veranschlagen, da sich die Pflanzen über den Wurzelstock stärker horizontal ausbreiten. Auch hier gilt ein Pflanzabstand in der Reihe von 50 cm.

Wir empfehlen die Verwendung von gut entwickelten Containerpflanzen. Die Ausfallquote ist hier gering, die Pflanzen wachsen sicher an und rasch weiter - meist erhalten Sie schon im Folgejahr die ersten Früchte. Gut entwickelte Pflanzen bekommt man im 1.25 ltr Container.
Für größere Anpflanzungen kann die Verwendung von preiswerter wurzelnackter Ware sinnvoll sein. Wurzelnackte Himbeeren sollten jedoch immer im Herbst gepflanzt werden, um genügend Bodenfeuchtigkeit zu gewährleisten. Bei trockener Witterung im Frühjahr kann es bei einer Frühjahrpflanzung zu erheblichen Anwuchsproblemen bzw Ausfällen kommen.

Himbeerpflanzen im Container

Pflanzung mit wurzelnackten Himbeerruten

Beim Pflanzen wurzelnackter Himbeerruten gelten zunächst die gleichen Standortvoraussetzungen und Bodenvorbeitungen, wie bei der Himbeere allgemein.
Wurzelnackte Himbeeren sind in der Regel im 10-er Bund erhältlich und müssen vorbestellt werden. Zu Pflanzung selber sollte man noch einen Sack Komposterde bereit haben, um bei jeder Pflanze noch eine Schaufel Komposterde mit in das Pflanzloch zu geben. Alternativ leistet eine Handvoll Hornspäne gleiche Dienste.
Wichtig ist das Einkürzen der Wurzel um ca 1/3 bis 1/2. Dabei werden direkt beschädigte Wurzelteile oder weit auslaufende Wurzeln entfernt. Der Rückschnitt bewirkt, dass sich in dem gut vorbereitetem Böden rasch ein hoher Anteil an feinem Faserwurzelwerk bildet.
Beim Einpflanzen wird zunächst ein spatentiefes Loch, ca 30 x 30 cm, gegraben. Der Aushub wird mit einer Schaufel Komposterde vermischt. Nun wird die Himbeerpflanze in das Pflanzloch gehalten und dieses mit dem Aushub wieder verfüllt. Die Himbeerpflanze sollte dabei so tief gesetzt werden, dass der Wurzelhals gerade bedeckt ist - die obesten Wurzeln sind dann maximal 2 cm mit Erde bedeckt. Durch das Andrücken oder Antreten bekommen die Wurzeln den nötigen Bodenkontakt.
Bei trockener Witterung ist ein Angießen wichtig (insbesondere im Frühjahr!). Idealerweise wird der Pflanzstreifen mit gut verrotttem Kompost, Rindenhumus, Stroh oder Rasenschnitt mulchen.

wurzelnackte Himbeeren im 10-er Bund
Wurzelrückschnitt wurzelnackter Himbeeren
Einpflanzen wurzelnackter Himbeeren
Perfekt gepflanze wurzelnackte Himbeeren

Erziehungssysteme bei Himbeeren

Damit die Himbeerruten einen Halt haben ist ein Drahtgerüst erforderlich, unerheblich ob es sich um Sommerhimbeeren oder Herbsthimbeeren handelt - lediglich die Anbau- und Erziehungssystem sind unterschiedlich:

  • die sommertragenden Himbeersorten wachsen stärker horstig und betont aufrecht und werden bei virusfreier Ware meist auch um 2 m hoch. Die Himbeeren werden heckenartig erzogen und an zwei horizontal verlaufenden Spanndrähten mit Bast oder Hohlschnur o.ä. befestigt. Der untere Spanndraht verläuft in ca 100 cm Höhe, der obere Draht in ca 160 cm. Pro Meter werden 6-8 der schönsten Jahrestriebe belassen und diese werden im Frühjahr vor dem Austrieb ca 10-20 cm über der obersten Spanndraht eingekürzt. Darunter bilden sich dann üppige Blütenstände.
  • die herbstragenden Himbeeren wachsen weniger stark in die Höhe, breiten sich aber dafür mehr in die Breite aus. Eine besonders einfache, aber effiziente Methode ist daher das Auflegen eines Maschendrahtgitters oder Zaungeflechts, die es in Baumärkten meist in 100 cm Breite gibt, was etwa der Beetbreite entspricht. Das Drahtgeflecht wir am Beetende mit Pfählen fixiert und mit den wachsenden Himbeeren im Vegetationsverlauf ein fach weiter nach oben gezogen. Das Netz gibt den Ruten genügend Stabilität. Im Herbst, nach der Ernte, schneidet man alle Triebe bodennah weg und das Netz wird wieder auf den Boden gelegt, damit in Frühjahr die neuen Triebe wieder hindurch wachsen können.
Anbausystem bei Sommerhimbeeren
Anbausystem bei Herbthimbeeren

Dammkultur bei schweren Böden

Bei schweren Böden, die zudem zu Verdichtung und Staunässe neigen, hat die Pflanzung vin Himbeeren in den gewachsenen Böden wenig Aussicht auf Erfolg. Hier empfiehlt sich den Anbau in Dammkultur. Dazu wird ein kleiner Damm von 30 bis 40 cm Höhe mit einer Dammbreite von rund 100 cm (entspricht dann der Beetbreite) aufgeschüttet. Verwenden Sie hierzu gut verrotteten Kompost, Sübstrate aus Grünkompost oder auch gut abgelagerten Rindenhumus. Zwischen dem Anlegen des Pflanzdammes und der Pflanzung sollten Sie einige Tage warten, bis sich die Erde etwas gesetzt hat.

Die Himbeerpflanzen werden mittig auf den Damm gepflanzt und wurzeln dann dankbar in die lockere, nahrhafte Erde. Beim pflanzen ist es sinnvoll eine kleine Giesrille oder Giesrand zu belassen, so dass bei Trockenheit ausreichend gewässert werden kann, ohne dass das Gieswasser am Damm herunterläuft.

Himbeeranbau bei schweren Böden in Dammkultur

Himbeersorten

Sommertragende Himbeersorten

  • Sommertragende Himbeere Glen Ample
     
    Die Sommerhimbeere Glen Ample ist eine stachellose Himbeere aus Schottland und daher sehr begehrt für den Hausgartenanbau, insbesondere als Naschfrucht für Kinder.
    Glen Ample reift von Mitte-Ende Juni bis Mitte-Ende Juli. Die Früchte sind sehr groß mit gutem Geschmack und Haltbarkeit und eignen sich auch hervorragend zum Tiefgefrieren.
     
    Die robusten Pflanzen ohne störende Stacheln lassen sich gut Schneiden und Binden. Die lange Ernteperiode von ca 4 Wochen lohnt den Anbau im Hausgarten besonders.
Sommerhimbeere Glen Ample - stachellos
trenner
  • Dr. Bauers Rusilva Biharvest
     
    Die Sommerhimbeere Rusilva Biharvest bringt leuchtend rote, rundliche, grosse Früchte hervor.
    Die Sorte ist robust gegen Ruten- und Wurzelkrankheiten und sogar resistent gegen virenübertragende Blattläuse.
     
    Die Erntezeit beginnt Mitte-ende Juni mit einer Hauptertragsphase im Juli. Zusätzlich trägt Rusilva nochmals Ende September bis Mitte Oktober. An den Spitzen der diesjährigen Ruten bilden sich über Sommer nochmals Blüten und nachfolgend sehr große, aromatische Beeren. Daher rührt auch der Zusatz im Namen Biharvest.
Sommerhimbeere Dr. Bauers Rusilva Biharvest
trenner
  • Alpengold
     
    Alpengold ist eine gelbe Herbsthimbeere, die zudem stachellos ist. Diese Eigenschaften machen Alpengold zu einer ganz besonderen Himbeere!

    Ab Mitte-Ende August reifen schöne große, gelb-aprikotfarbene Früchte bis zum ersten Frost. Die Früchte sind fest und aromatisch und eignen sich zum Frischverzehr und zum Tiefgefrieren.
Herbsthimbeere Alpengold - stachellos
trenner
  • Malahat
     
    Die Sommerhimbeere Malahat ist eine der besten früh reifenden Himbeeren von Häberli.

    Malahat ist eine kanadische Züchtungmit großen, festen, aromatischen Beeren und einem hohen Ertrag. Die Ernteperiode ist relativ kurz von Ende Juni bis Mitte Juli.

    Die Himbeersorte Malahat ist robust gegen Rutenkrankheiten.
Sommerhimbeere Malahat
trenner
  • Sommerhimbeere Meeker
     
    Die Sommerhimbeere Meeker produziert von Mitte Juni bis Mitte Juli besonders hochwertuge Beerenfrüchte: sehr aromatisch, mittelgross bis gross, fest und zum Tiefgefrieren gut geeignet.
    Meeker ist eine bewährte Sorte und sehr ertragreich!

    Meeker ist eine strak wachsende Sommerhimbeere mit Ruten bis über 2 m Höhe, widerstandsfähig und robust, jedoch nicht für Höhenlagen über 600-800 m gegeignet.
Sommerhimbeere Meeker
trenner
  • Sommerhimbeere Niniane rubaca

    Die Sommerhimbeere Niniane rubaca ist eine der ersten Himbeeren im Jahr mit einer Ertragsreife ab Mitte Juni bis Mitte Juli.
    Die Früchte sind mittelgroß, aromatisch mit einer guten Gefriereignung.
     
    Die Himbeersorte ist sehr widerstandsfähig gegen das gefürchtete Wurzelsterben - mit Niniane ist der Himbeeranbau auch auch Problemstandorten wieder möglich und sie gilt damit als aussergewöhnlich robuste Himbeersorte!
Sommerhimbeere Niniane Rubaca
trenner
  • Sommerhimbeere Tulameen

    Die Sommerhimbeere Tulameen stammt aus Kanada und wird heute bei uns auf Grund ihrer Fruchtgröße und hohen Erträge im Erwerbsanbau gepflanzt.

    Die Früchte sind bei Tulameen sehr groß, fest und aromatisch. Die reifezeit ist relativ kurz von Mitte-Ende Juni bis Mitte Juli.

    Die Jungrutenbildung und der Längenwuchs sind nur mittelstark. Die Sorte Tulameen sollte daher nur auf guten, tiefgründig durchlässigen, humusen Böden gepflanzt werden.
Sommerhimbeere Tulameen
trenner
  • Sommerhimbeere Wei-Rula

    Die Sommerhimbeere Wei-Rula ist die späteste aller Sommerhimbeeren mit einer Reife von Mitte Juli bis Mitte August. Die Früchte sind sehr aromatisch, mittelgroß, schön geformt, dunkelrot mit einem sehr guten Himbeeraroma. Die Erträge sind regelmäßig hoch bis sehr hoch.

    Die Sorte gilt als moderne Züchtung der TU München-Weihenstephan und ist sehr widerstandsfähig gegen Wurzelfäule mit kompakten, gesunden Wuchs.

    Die Himbeere Wei-Rula gilt als eine unserer Topseller!
Sommerhimbeere Wei-Rula
trenner
  • Sommerhimbeere Willamette
     
    Die Sommerhimbeere Willamette ist eine pflegeleichte Frühsorte mit sehr aromatischen Früchten und einer Reife ab Mitte-Ende Juni. Unter günstigen Witterungsverhältnissen kommt es nochmals zu einer kleineren ernteperiode im Herbst ab Ende September.

    Willamette ist eine bewährte Sorte aus Nordamerika, sehr widerstandsfähig gegen Frost, sowie Ruten- und Wurzelerkrankungen.

    Die Früchte der Sommerhimbeere Willamette sind mittelgross bis gross und lassen sich vielfältig verarbeiten.
Sommerhimbeere Willamette

Rückschnitt sommertragender Himbeeren

Wenn die jungen Bodentriebe im Frühsommer 20-40 cm hoch sind, werden sie aif 12-15 gesunde, kräftige Ruten pro Laufmeter vereinzelt. Die überzähligen schwachen oder kranken Triebe werden bodennah entfernt ohne dabei einen Stummel zu belassen. Zu dichter Stand fördert Krankheiten!
Nach der Ernte, im Hochsommer (Juli / August) werden die abgetragenen Rutenebenfalls bodennah aus dem bestand entfernt. Nachfolgend werden die jungen Triebe, diese sind nun gut 150 bis 200 cm hoch, geordnet und am Spalierdraht gebunden. Nach dem Laubfall im November werden extrem lange Ruten ca 20 cm über dem letzten Draht gekappt. Im Frühjahr werden die Langruten nochmals kontrolliert und nur die besten 10 bis 12 Ruten pro Laufmeter zur Ernte belassen.

Schnittschema bei sommertragenden Himbeeren

Herbsttragende Himbeeren

  • Blissy autumn bliss
     
    Die herbsttragende Himbeere Blissy oder Autumn Bliss ist die früheste aller Herbsthimbeeren und zugleich noch immer die bekannteste, obwohl sich das Sortiment der Herbsthimbeeren stetig weiter entwickelt.
    Blissy bildet zahlreiche große bis sehr große Früchte mit gutem Aroma und guter Haltbarkeit.
    Die Ernte beginnt unter günstigen Witterungsbedingungen bereits Ende Juli und kann sich bis Mitte Oktober ziehen. Zusammen mit den frühen Sommerhimbeere ermöglicht Blissy im Hausgarten eine Himbeersaison von Mitte Juni bis zum ersten Frost im Oktober.
Herbsthimbeere Blissy Autumn Bliss
trenner
  • Alpengold
     
    Alpengold ist eine gelbe Herbsthimbeere, die zudem stachellos ist. Diese Eigenschaften machen Alpengold zu einer ganz besonderen Himbeere!

    Ab Mitte-Ende August reifen schöne große, gelb-aprikotfarbene Früchte bis zum ersten Frost. Die Früchte sind fest und aromatisch und eignen sich zum Frischverzehr und zum Tiefgefrieren.
Herbsthimbeere Alpengold - stachellos
trenner
  • Fallred Streib
     
    Die Himbeere Fallred Streib ist eine sehr robuste Herbsthimbeere aus Bayern.
    Sie gilt als eine der widerstandsfähigsten Himbeeren überhaupt und zählt zu unseren Bestsellern!

    Fallred Streib bildet sehr große, haltbare, romatische Früchte aus. Die Erntezeit beginnt Anfang August und endet praktisch erst mit den ersten Frösten Mitte Oktober.

    Fallred Streib ist eine Topsorte von Häberli!
Herbsthimbeere Fallred Streib
trenner
  • Himbeere Rubyfall - stachellos
     
    Die Herbsthimbeere Rubyfall ist eine der Topsorte von Häberli. Sie ist wüchsig, gesund und hat keinerlei störende Stacheln, also auch ideal als Naschobst für Kinder.

    Rubyfall trägt von August bis Mitte Oktober fortlaufend sehr schöne, feste, große, aromatische Früchte.

    Für optimales Wachstum erfordert Rubyfall gut aufgearbeitete, durchlässige Böden.
Herbsthimbeere Rubyfall - stachellos

Rückschnitt herbsttragender Himbeeren

Nach der Sommer- bzw Herbstpflanzung werden die Ruten im Frühjahr komplett entfernt, sobald sich die ersten neuen Bodentriebe zeigen. Anfang bis Mitte Mai werden die Triebe auf 25-30 Ruten pro Laufmeter Himbeerbeet ausgelichtet. Achten Sie dabei auf eine gute, gleichmäßige Verteilung der Triebe über die Beetbreite. Ein lockerer Stand vermindert die Gefahr von Rutenkrankheiten und Fruchtfäulen und wirkt sich positiv auf die Fruchtgrößen aus.
Nach der letzten Ernte, spätestens Ende Oktober, werden sämtliche Triebe bodennah entfernt, ohne dabei Stummel stehen zu lassen. Die neuen Triebe im Frühjahr kommen komplett aus dem Wurzelstock. In besonders kalten Regionen kann es sinnvoll sein das Beet mit gut verrottetem Kompost, Rindenhumus oder Stroh zu mulchen, um den Wurzelstock vor Frostschäden zu schützen.

Schnittschema herbsttragender Himbeeren

Haben Sie Kritiken oder Anregungen zu dieser Seite?
Sind Sie an weiteren Themen zu diesem Sachgebiet interessiert?
Suchen Sie ein bestimmtes Produkt oder wünschen Sie eine Preisauskunft?
Schicken Sie uns einfach eine E-Mail - wir antworten schnellstmöglich.