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16. Dezember 2018 Sonntagsverkauf 12 -17 Uhr
 mit großem Weihnachtsbaumverkauf

Formschnitt immergrüner Ziergehölze im Sommer

Bereits ab Juni werden Kugeln, Kegel, Stämmchen, Tierfiguren, sowie immergrüne Hecken auf Form geschnitten. Die Hauptwachstumsphase ist Ende Juni vorbei und der Neutrieb im Juli überwächst die Schnittstellen rasch. Buchs muss in der Regel mindestens noch einmal, manchmal sogar 3-4-mal geschnitten werden. Gleiches gilt für kleinblättrige Liguster- und Ilex-Arten. Nach dem Schnitt geben Sie einen kalibetonten Dünger, für Buchs auch gerne speziellen Buchs-Dünger. Schneiden Sie nicht bei vollsonnigen Wetter, denn dann könnten die angeschnittenen Blätter verbrennen.

Letzter Schnitttermin ist Anfang August, damit die Neuaustriebe bis zum Winter gut ausreifen und Frostschäden vermieden werden.

Die richtigen Werkzeuge für optimales Arbeiten können Sie jetzt in unserem Onlineshop direkt bestellen.

Im Folgenden wollen wir Ihnen einige Beispiele zum Formschnitt an Gehölzen zeigen:

Elektroschere für kleinere Schneidarbeiten
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1.) Formschnitt am Immergrünen Liguster

Der immergrüne Liguster, als kleinblättrige Gehölzart, lässt sich sehr einfach mit einer Heckenschere schneiden. Bei starker Frühjahrsentwicklung erstmals vielleicht schon im Juni und danach in Abständen von ca 4 Wochen. Ist eine sehr strenge Formierung gewünscht, können die Schnittintervalle auch kürzer liegen. Dann werden nur die weichen, krautigen Durchtriebe entfernt. 

Der Immergrüne Liguster verträgt auch problemlos einen kräftigeren Schnitt bis ins alte Holz - er treibt problemlos und willig wieder aus.

Die benutzte Palmschere können Sie online bestellen ....

Formschnitt eines Immergrünen Ligusters mit einer Palmschere
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2.) Formschnitt an Buchs

Der Buchs wird ähnlich wie der immergrüne Liguster gehandhabt. Im Bild rechts sehen Sie eine Spezialschere zum Schneiden sehr weicher, krautiger Triebe. Diese Schere empfiehlt sich also besonders, wenn sehr regelmäßig und in kürzeren Abständen geschnitten wird, um die Form stets beizubehalten.

Sind die Durchtriebe älter und bereits verholzt, empfiehlt sich der Schnitt mittels Heckenschere (manuell oder elektrisch).

 

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Formschnitt an Buchskugel mit einer Schafschere
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3.) Formschnitt an Lorbeer und Kirschlorbeer

Der Formschnitt an großblättrigen Gehölzarten, wie Echter Lorbeer oder Kirschlorbeer, ist grundverschieden zu den beiden erstgenannten kleinblättrigen Gehölzarten.

Scheiden Sie bei großblättrigen Gehölzarten nur mit einer Rosenschere (bei starken Ästen Astschere) alle Neutriebe bis auf eine Länge zurück. Dies bedingt zwar einen erheblichen Aufwand, Sie vermeiden aber, dass Blattwerk zerschnitten wird, was unweigerlich viele braune Schnittstellen hervorrufen würde.

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Sommerschnitt an Echten Loorbeer (Küchenlorbeer)

falsch geschnittener Küchenlorbeer; Schnittstellen trocknen zurück

Negativbeispiel:

Großblättriger Lorbeer mit einer Heckenschere zurück geschnitten.Viele angeschnittenen Blätter sind erkennbar, die von der Schnittstelle an zurücktrocknen.

Küchenscheren oder Bonsaischeren sind die richtigen Werkzeuge für Küchenlorbeer

Positivbeispiel:

Weiche Triebspitzen werden individuell mit einer Küchenschere (oder wie hier Bonsaischere) auf gleiche Höhe zurückgeschnitten.

Schnittgut des Küchenlorbeer kann getrocknet und dann verwendet werden

Resultat:

Die jungen Triebe des Echten Lorbeer (Laurus nobilis)  können getrocknet werden und finden in der Küche Verwendung.

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4. Formschnitt an Koniferen

Kleinkoniferen können bei regelmäßigem Rückschnitt gleichfalls als Formgehölze gehalten werden. Der Rückschnitt wird der Einfachheit halber mit Heckenscheren (manuell oder elektro) durchgeführt.

Schneiden Sie hier allerdings erst möglichst spät (ab zweite Julihälfte), da die Nadelgehölze vorher in der Wachstumsphase zum Teil erheblich harzen.

 

 

Formschnitt an einem Taxus (Eiben-Kegel)

Sommer-Rückschnitt von Zitruspflanzen

Der Rückschnitt von Zitruspflanzen  verunsichert viele Pflanzenbesitzer und ist eine häufig gestellte Frage. Als immergrüne, tropische Nutzpflanze treiben, blühen und fruchten die Zitrus das ganze Jahr über, was den Schnittzeitpunkt schwierig gestaltet.  
Der beste Schnittzeitpunkt ist das Frühjahr bis Frühsommer. Zum einen kürzen Sie Langtriebe, die sich über Winter aufgrund von Lichtmangel gebildet haben, ein, zum anderen verheilen die Schnittwunden schnell. Insgesamt werden die Zitrus sehr wenig geschnitten. Es handelt sich eher um ein mäßiges Auslichten nach innen wachsender  Äste oder die Optik störende Langtriebe. Schnittstellen, die größer als Fingerstärke sind werden mit Wundverschlussmittel (Lac Balsam oder Tervanol) zum Schutz gegen Pilzinfektionen verstrichen.

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