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16. Dezember 2018 Sonntagsverkauf 12 -17 Uhr
 mit großem Weihnachtsbaumverkauf

Pflanzenschutz aktuell im Monat März

1.) Überwinternde Schädlinge an Gehölzen

Viele Schädlinge überwintern im Eistadium  auf der Rinde von Ästen und Zweigen - es sind dies vor allem die Eier von Spinnmilben und Blattläusen. Allerdings sind diese Eigelege sehr klein (Spinnmilbe ca 0,2mm, Blattlaus ca 0,5 mm) und daher für den Laien oft nur mit einer Lupe sichtbar.

Falls Sie im Vorjahr starken Befall mit einem dieser Schädlinge an Obst- oder Ziergehölzen hatten, sollten Sie zum Winterausgang mit ölhaltigen Mitteln spritzen. Diese Mittel legen einen Ölfilm über die Eier, die dann ersticken. Folgende Mittel kommen hier unter anderem in Frage:

Wintereier der Spinnmilbe am Obstbaum
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2.) Sitkafichtenlaus

Ein Verdacht auf Befall mit Sitkafichtenlaus besteht grundsätzlich, wenn Triebe von Fichten von innen her verbraunen und die Triebe verkahlen. Befallen werden vor allem Blaufichten, aber auch Tannen-Arten. Besonders nach milden Wintern treten oft schon im Frühjahr Symptome auf. Auf den Nadeln sitzen bei starkem Befall bis zu 10, ca 2 mm große, Läuse.

Machen Sie bei Befallsverdacht eine "Klopfprobe". Dazu nehmen Sie ein weißes DIN-A4-Blatt Papier, halten es unter eine vermeintlich befallene Astpartie  und klopfen Sie dann mit einem Stock gegen den Ast. Fallen mehr als 5 Läuse auf das A4-Blatt, sollten Sie spritzen.

Gespritzt wird möglichst mit einem nützlingsschonenden Mittel, vor dem Austrieb, mit einem ölhaltigen Mittel. Während der Vegetationszeit  haben sich Pirimor, Neudosan und verschiedene Produkte auf Pyrethrum-Basis (u.a. Cyrol, Parexan, etc) bewährt.

schematischer Befall am Fichtenzweig mit Sitkafichtenlaus
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3.) Kräuselkrankheit am Pfirsich

Die Kräuselkrankheit ist eine sehr markante Pilzerkrankung an Pfirsich- und Mandelerkrankungen. Der Pilz durchwuchert bereits früh im Frühjahr das Blattgewebe , das sich verdickt und gelblich-grün bis karminrot verfärbt. Die befallenen Blätter sterben schließlich ab und fallen bereits im Frühsommer vom Baum, der dadurch erheblich Assimilationsfläche verliert, was den Baum schwächt. Besteht die Erkrankung über eine Reihe von Jahren kann dies zum Totalverlust des Baumes führen.

Zur Bekämpfung der Pilzerkrankung spielt der Spritztermin eine entscheidende Rolle. Die Infektion findet zur Zeit des Blattaustriebes statt. Vor allem regnerisches Wetter erhöht die Gefahr einer Pilzinfektion, so dass sich dann eine prophylaktische Spritzung mit kupferhaltigen Präparaten oder Obst-Spritzmittel Duaxo empfiehlt.

   

schematischer Befall mit Kräuselkrankheit am Pfirsich
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4.) Wühlmausschäden

Maulwurf und Wühlmäuse sind unermüdliche Erdarbeiter. Während der Maulwurf unter Naturschutz steht und daher nur vertrieben werden darf, können Sie gegen die Wühlmaus sehr gezielt vorgehen. Wie aber erkennt man, ob es sich bei dem aktiven Erdbewohner um einen Maulwurf oder eine Wühlmaus handelt?

Wühlmaushügel sind insgesamt flacher und der Gang beginnt nicht direkt unter dem Hügel, sondern liegt stets seitlich etwas versetzt. Als untrügliches Indiz jedoch gilt die die "Verwühlprobe": Dabei werden von Wühlmäusen bewohnte Gänge spätestens 1-2 Stunden nach ihrer Öffnung wieder geschlossen (verwühlt). Die Wühlmaus ist leider ein ernstzunehmender Schädling im Garten, da sie an allen Pflanzenwurzeln frisst und in den letzten Jahren zunehmend auftritt.
Welche Maßnahmen können gegen die Wühlmaus eingesetzt werden?:

  1. Grundsätzlich gilt, dass die Erdbewohner Aktivität im Garten nicht mögen, dass heißt Begehen der Rasen Flächen, Hunde und Katzen bis hin zu quietschenden Windrädern.
  2. Das Fallenstellen kann durchaus effektiv sein, erfordert aber eine gewisse Kenntnis und Erfahrung im Umgang mit diesen Fallen.
  3. Das Ausbringen von Giftködern verspricht nur in den Wintermonaten, und besonders zum Winterausgang, Erfolg, da dann das Nahrungsangebot entsprechend knapp ist.
  4. In der wühlmaus-aktiven Zeit im Sommer und Herbst verspricht oft das Begasen der Wühlmausgänge größte Erfolgschancen. Allerdings sind die eingesetzten Mittel hochgiftig und riechen äußerst unangenehm.
  5. Eine Alternative stellen daher neuartige Vertreibungsgeräte auf Sonarbasis dar, die in unregelmäßigen Abständen einen Ton abgeben, der die Wühlmaus vertreibt. Optimalerweise sind diese Geräte mit einem kleinen Solarmodul ausgerüstet, so dass man sie unabhängig vom Stromnetz im Garten aufstellen kann. Insbesondere für kleinere Gärten reicht in der Regel das Aufstellen von 1-2 Geräten. Rückmeldungen unsere Kunden bestätigen die hohe Effektivität der Geräte bei relativ niedrigen Anschaffungskosten!!!!
Wühlhaufen vom Maulwurf
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Nützling des Monats: Schlupfwespe

Die Schlupfwespe (Encarsia formosa) ist der effektivste Nützling gegen die bekannte "Weiße Fliege".Vor allen in Kleingewächshäusern, Wintergärten oder Wohnzimmern mit viel Grünpflanzen kann der gezielte Einsatz von Schlupfwespen-Larven sinnvoll sein.Diese können Sie über unser Gutscheinsystem erwerben und bekommen dann die Nützlinge direkt per Post nach Hause.

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