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16. Dezember 2018 Sonntagsverkauf 12 -17 Uhr
 mit großem Weihnachtsbaumverkauf

Pflanzenschutz aktuell im Monat Mai

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Pflanzenschutzprobleme am Buchsbaum

Buchsbäume waren über Jahrzehnte beliebt, als Einfassungs- oder Heckenbuchs und als prächtige Formgehölze im Garten und auch im Kübel. Doch immer mehr Profi- und Hobbygärtner verzweifeln am Buchs. Seit einigen Jahren vernichten 2 Plagen zunehmend gewachsene Bestände. Eine effiziente Abwehr ist nur unter großen Mühen möglich und verspricht keine Erfolgsgarantie.

Es handelt sich zum einen um einen aus Asien engeschleppten Schädling, den Buchsbaumzünsler, zum anderen um eine gefährliche Pilzerkrankung, die Bestände in kürzester zeit vernichtet.

Schmale, niedrige Hecke mit Einfassungsbuchs
Prächtige Buchs-Solitäre als Buchs-Kugeln

Buchsbaumzünsler

Bis zu 5 cm lange Larven mit dunklem Kopf fressen gesellig, zunächst versteckt im Inneren der Pflanzen. Der Körper ist grünlich mit schwarzen und weißen Längsstreifen und schwarzen Flecken, dadurch gut getarnt. Ein Befall ist erkennbar durch abgefressene Blätter sowie grünliche Kotkrümel. Später starke Schäden bis hin zum Kahlfraß möglich, durch Rindenfraß können ganze Triebe absterben.
Die Raupen schützen sich mit dichten Gespinsten und verpuppen sich später darin. Der bis zu 4 cm große Falter ist weiß mit braunen Flügelrändern. In Deutschland gibt es 2 - 3 Generationen im Jahr.

Entwicklungszyklus des Buchsbaumzünslers
Schadbild des Buchsbaumzünslers

Die jüngsten Raupen in zusammen gesponnenen Blättern sind mit Pflanzenschutzmitteln kaum zu erreichen. Diese daher durch Schnitt beseitigen. Dies erfolgt ab März vorbeugend, noch vor Beginn der Fraßtätigkeit. Wichtig ist daher das regelmäßige, intensive Kontrollieren der Bestände im frühen Frühjahr.
Ältere, frei fressende Raupen können Careo, Neem oder Raupenfrei XenTari erfolgreich bekämpft werden. Die Pflanzen gründlich benetzen, mit hohem Druck auch in das Gehölzinnere spritzen. Behandlungen im Sommer möglichst abends vornehmen.

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Buchsbaumtriebsterben

An älteren Blättern hell- bis dunkelbraune Flecken an den Rändern. An jüngeren Blättern orange-braune Blattflecken und bei feuchter Witterung blattunterseits weißer Belag. Plötzlicher starker Blattfall. An den Trieben dunkle Streifen. Schaden wird durch einen Pilz verursacht. Tritt besonders bei feucht-warmer Witterung auf.

Eine direkte Behandlung befallener Pflanzen ist nicht möglich. Bei einem Befall sind die Pflanzen schnellstmöglich bis ins besunde Holz auszuschneiden. Falllaub gründlich entfernen. Schnittgut komplett vernichten. Anschließend Desinfektion von Schnittwerkzeug z. B. mit Spiritus.

Zur Regeneration geschädigter Pflanzen alle 4-6 Wochen im gesamten Wurzelbereich mit homöopathischem Buxus-Elixier gießen.

Schadbild des Buchsbaumtriebsterbens
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Buchsbaum-Blattfloh

An den Triebspitzen kleine, grüngelbliche, blattlausähnliche Tiere. Jungstadien produzieren weiße Wachsfäden. Oft auch helle Ausscheidungströpfchen an den Pflanzen. Überwinterung an befallenen Pflanzen.

Vorbeugung
Im Winter Triebspitzen entfernen (Formschnitt) und Schnittmaterial vernichten.

Bekämpfung während der Vegetationsperiode: Bei Befallsbeginn sofort mit Spruzit® Schädlingsfrei, Neem Schädlingsfrei Plus oder Careo spritzen. Dabei möglichst in den Abendstunden ausbringen.

Buchsbaumblattfloh - oft an den Triebspitzen zu finden
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