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Pflegetipps zu Balkonpflanzen

Die schönsten und besten Pflanzen können sich nicht entwickeln, wenn es an den Grundvoraussetzungen und richtiger Pflege mangelt. Wir stellen Ihnen hier kurz vor, was Sie unbedingt beachten sollten:

1. Pflanzerde

Die richtige Auswahl der Pflanzerde ist, neben der Pflanzenauswahl, ganz entscheidend für ein prächtiges Gedeihen. Eine gute Erde zeichnet sich aus durch:

  • hohe Strukturstabilität, d.h. die Erde behält über einen langen Zeitraum ihr Porenvolumen und verdichtet oder sackt nicht
  • hohe Speicherkapazität für Wasser und Nährstoffe durch Tonzusätze und geringeren Torfanteil
  • gute Drainage (Wasserabzug) durch Zusatz von Sand
  • neutrale Reaktion (etwa ph 6) und Zusatz eines Starterdüngers.

Für spezielle Pflanzenarten empfehlen wir die Verwendung von Spezialerden, zum Beispiel Rhododendronerde für Moorbeetpflanzen, Kübelpflanzenerde zur Pflanzung von großen Kübelpflanzen, zur Bepflanzung von Hanging-Baskets empfehlen wir ebenfalls die Verwendung von Kübelpflanzenerde, da diese besonders strukturstabil ist.

Wir empfehlen Ihnen zur Pflanzung Ihrer Sommerblumen unsere Eigenmischung SÄNGERHOF-ERDE.
Sie ist in 20 und 45 Liter Säcken erhältlich und nach unserer eigen, altbewährten Rezeptur hergestellt.
Die Erde ist bereits mit Nährstoffen versehen und Sie müssen erst nach 6-8 Wochen erstmalig nachdüngen. Die Einhaltung der Qualitätskriterien unserer Erde wird ständig kontrolliert!

Lesen Sie auch unsere 14 wichtigsten Tipps und Empfehlungen zum Thema Blumenerden .....

Unsere Sängerhof-Blumenerde für Zimmer- und Balkonpflanzen

2. Gießen

Für alle Pflanzen in Töpfen, Kübeln, Kästen oder Pflanzschalen ist das richtige Gießen lebenswichtig! Dazu unsere wichtigsten Tipps:

  • Die benötigte Wassermenge hängt von den individuellen Bedürfnissen der Pflanzen ab. Pflanzen Sie daher nur Pflanzen ähnlichen Charakters zusammen in ein Gefäß. Zur Orientierung des Wasserbedarfes dient die Blattausbildung der Pflanzen. Pflanzen mit großen, weichen Blättern haben einen hohen Wasserbedarf, kleine, schmale, Blätter deuten auf geringeren Wasserbedarf hin. Daneben ist der Wasserbedarf aber auch stark abhängig von der Art des Pflanzgefäßes, der Pflanzerde und der Witterung - berücksichtigen Sie all dies!
  • Grundsätzlich ist es besser weniger häufig, aber durchdringend, als oberflächlich und zu häufig zu gießen. Die meisten Pflanzen vertragen kurzfristige Trockenheit besser, als einen ständig nassen Wurzelballen. Wurzelfäule erkennen Sie an gelb-braunen Faserwurzeln, die dumpfmodrig riechen. Schütten Sie überschüssiges Wasser aus den Untersetzern (z.B. bei Dauerregen).
  • Gießen Sie möglichst immer morgens, notfalls auch abends, nie aber in der Mittagshitze. Das Wasser sickert dann bis zum Feinwurzelbereich ohne vorher zu verdunsten. Verwenden Sie möglichst nur abgestandenes, erwärmtes Wasser aus der Regentonne - Sie vermeiden so einen Temperaturschock.
  • Pflanzen stets von oben über die Erde gießen und dabei keine Blätter benetzen (Pilzgefahr). Dadurch werden Düngestoffe in den Wurzelbereich eingewaschen und besser verteilt, eine Salzanreicherung an der Eroberfläche vermieden.
Wurzelballen mit gesunden, hellen, festen Wurzeln
Wurzelballen mit übernässten, faulig-braunen Wurzeln
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3. Düngung

Pflanzen benötigen zum Wachsen und Blühen Nährstoffe, deren Vorrat in geschlossenen Gefäßen rasch erschöpft ist. Nach einer Anwachsperiode sollten die Sommerblumen daher regelmäßig gedüngt werden. Dieser Punkt wird bei neuen wüchsigen Hochleistungssorten immer wichtiger! Wird eine Überwinterung angestrebt, ist die Düngung ab Ende August gänzlich einzustellen, damit die Pflanzen nicht weiter wachsen und die Triebe ausreifen können. Berücksichtigen Sie aber auch, dass zu stark gedüngte Pflanzen lang und mastig wachsen und anfälliger für Pflanzenkrankheiten werden. Außerdem kann  die Blühwilligkeit nachlassen.

Als Hauptnährstoffe werden Stickstoff, Phosphor und Kalium benötigt (N:P:K), daneben sind aber auch Spurennährstoffe, insbesondere Eisen (Fe) von Bedeutung. Stickstoff beeinflusst maßgeblich das vegetative Wachstum der Pflanzen und sollte in der ersten Wachstumsphase dominant sein. Phosphat beeinflusst die Blühwilligkeit und ist daher bei Blütenpflanzen besonders wichtig. Kalium sorgt für ein festes, gesundes Pflanzengewebe, was besonders im Herbst zur Überwinterung wichtig wird. Bei guten Düngern ist das Nährstoff-Verhältnis stets auf der Packung ausgewiesen - achten Sie darauf, es gibt die entscheidenden Informationen zum Packungsinhalt (oftmals entscheidender als der Produktname!). Die Werte stehen immer in der Reihenfolge N:P:K+Spurenelemente. Für Grünpflanzen bzw vegetatives Wachstum wählen Sie einen N-betonten Dünger (14:8:5). Für Blütenpflanzen einen P-betonten Dünger (8:15:20). Langzeitdünger wirken in der Regel zuerst N-betont in der Wachstumsphase und dann P-betont für die Blühphase, zum Beispiel 15:9:15.

Viele Hobbygärtner stehen am Anfang der Saison immer wieder vor der Frage  "Für welche Düngerform soll ich mich entscheiden"?

  • Bepflanzen Sie Ihre Kästen neu oder ältere Kübelpflanzen um, verwenden Sie am besten einen mineralischen Langzeitdünger - er gewährleistet eine optimale Ernährung über einen längeren Zeitraum (3-6 Monate), ohne dass Sie sich viel kümmern müssen.

  • Flüssigdünger (organisch oder mineralisch) sind ideal zum Nachdüngen bei starkzehrenden Sommerblumen, wie Bidens, Datura, Oleander, Geranien, Edellieschen und allen einjährigen Kletterpflanzen. Um Salzschäden zu vermeiden halten Sie sich unbedingt an die vorgegebenen Konzentrationen und düngen Sie nie trockene Pflanzen.

  • Organische Festdünger, wie Hornspäne, Hornmehl oder Rhizinusschrot sind bodenverbessernde Langzeitdünger, die aber im Boden erst freigesetzt (mineralisiert) werden müssen. Da dieser Prozess in geschlossenen Gefäßen oft gestört wird sind die organischen Festdünger nur zur Verwendung bei einer Beetbepflanzung im garten zu empfehlen.

  • Für eine Reihe von Pflanzengruppen gibt es heute Spezialdünger, zum Beispiel Zitrusdünger, Hortensiendünger und vor allem Surfiniendünger. Diese Dünger sind auf die Pflanzengruppen speziell abgestimmt. Ihre Verwendung ist daher besonders zu empfehlen!

    Spezialdünger und Spezialerden können Sie jetzt auch über unseren Gartenwebshop online bestellen und kaufen ...

Langzeitdünger von Chrysal für Balkonpflanzen und andere Spezialkulturen
Flüssigdünger zum regelmäßigen Nachdüngen Ihrer Sommerblumen
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4. Rückschnitt

Der ein- bis zweimalige Rückschnitt der Sommerblumen hat zum Ziel die Pflanzen in ihrer natürlichen Wuchsform zu halten. Man zwingt die Pflanzen durch kräftigen Rückschnitt um 1/3 bis 1/2 zum neuen Durchtrieb aus der Pflanzenbasis und erhält so kräftig-kompakte Pflanzen. Mit dem Durchtrieb kommt es meist zu einem neuen Blütenflor, der bis zum Herbst anhält. Gleichzeitig werden kranke und schwache Triebe entfernt.

  

5. Pflanzengesundheit

Der beste Schutz vor Pflanzenkrankheiten und Schädlingen ist die richtige Pflanzenauswahl für den angedachten Standort und eine gute Pflege. Trotzdem kommt es immer wieder zum Befall mit folgenden Schädlingen:

  • Spinnmilben ("Rote Spinne"), besonders bei trocken-heißer Witterung
  • Blattläuse
  • Woll- und Schmierläuse
  • Mottenschildläuse ("Weiße Fliege")

Der moderne Pflanzenschutz hält heute eine ganze Palette Pflanzenschutzmittel bereit, die gut wirksam und trotzdem umweltverträglich und vor allem nützlingsschonend sind - lassen Sie sich von unseren Spezialisten beraten! Besonders empfehlenswert sind die anwenderfreundlichen Combistäbchen oder Lizitan-Granulat, das über die erde ausgebracht über die Pflanzenwurzeln wirkt und nicht gespritzt werden muß.

Biologische Pflanzenschutzmittel für Balkon & Terrasse
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6. Überwinterung

 

Tipps zur Überwinterung entnehmen Sie bitte unseren Garten-Tipps November ....

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